Band 
Erster Band.
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»och zurück; ober dir Beharrlichkeit der neuen Gegner entschiedden Sieg. Langsam, das Geschütz in der Mitte, so viel wiemöglich die Verwundeten tragend, die erbeuteten Stücke, Fah-nen und Pferde mit sich führend, nahmen die des Sieges ver-lustig Gewordenen den ihnen ungewohnten Rückzug. VieleAnführer waren gefallen, der Stier von Uri, auch einigeFahnen nicht ohne ihre Träger im heißen Kampfe verloren ge-gangen; zerrissen, zerschossen und blutig trafen die klebrigen zuMayland ein. Die Eidsgenossen hatten 6000 bis 7000 Mannund viele der tapfersten Führer eingebüßt; nicht viel weniger dieSieger. Weder Bitten, nock, Versprechen konnten die erster» inMayland zurück halten; sie eilten, ohne mit Nachdruck verfolgtzu werden, mit Zurücklaffung vieler hülfloscn Verwundeten, auchanderthalbtausend Mann, welche das Schloß besetzt hielten, nachHause. Und so endigte sich der letzte große Zug, den die Eids-genoffen in eigenem Nahmen und als Volkssache nach der Lom-bardey unternommen haben.

Im Daterlande hatte sich die Freude über die erste Kundeeines großen Sieges in Trauer, welche durch den kläglichen An-blick vieler zurückkehrenden Verwundeten vermehrt wurde, nichtaber in Furcht verwandelt. Obgleich von dem Kaiser und demPapste vernachlässigt, horten die Tagherren auf die Worte ihrerGesandten, beschlossen einen neuen AuSzng und verhießen derBesatzung in Mayland Hülfe. Bald entstand neue Zwietracht.Diejenigen, welche bey Marignano gekompft hatten, warfenden Heimgezogen?,, Treulosigkeit vor, und diese beschuldigte jenedes Friedensbruches gegen Frankreich. Das Gold des Königeslahmte den vaterländischen Sinn. Mayland und der Herzoghatten sich den Franzosen ergeben, und die Besatzung des Schlos-ses zog nach Hause. Domo und das Eschenthal waren vonder Bernerischen Besatzung den Franzosen übergeben worden,und von Lugano her näherten diese sich Bellenz. Einer Mah-nung der III Länder entsprach man nicht, beschloß aber dochauf dem Tage zu Luzern, was die Mehrheit erkenne, dabey