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sen zu. Auch der Papst warb vor der Tagsatzung zu Luzerndurch den Bischof von Vcroli um Hülfe gegen die Franzosen.Sie wurde ihm abgeschlagen mit der Versicherung, von denEidSgenoffen habe er nichts zu besorgen. Hoch beschwerte sichLeo, daß sie den König von Frankreich dem Bunde mit demheil. Stuhle vorziehen; daß sie behaupten, nur zur Beschiitzungdes Kirchenstaates verpflichtet zu seyn, und daß viele Personenunter ihnen sich durch Französisches Geld verführen lassen.Zürich hingegen bewilligte ihm 2700 Mann, welche am 16September 1521 nach Italien aufbrachen. Durch andere Eidsge-nossen, Bünöner und Walliser wurden sie bis auf sooo verstärkt;und mit den Waffen in der Hand bahnte man sich den Wegdurchs Venetianische. Gemäßigt beantworteten die HauptlenteAnzüglichkeiten der im Französischen Dienste stehenden Anführer.Die Züricher und Zuger verweigerten die Anschließung an daskaiserlich - päpstliche Heer. Sie beschränkte» sich auf die Be-wachung der Gegend von Piacenza, und jene erhielten für5o,ooo Ducaten rückständigen Sold die unfruchtbare Verpfän-dung von Parma und Piacenza. Dieß war bis auf spätere Zei-ten ihr letzter Zug in fremdem Dienste. Die übrigen -folgtender Aufforderung. Mit Festigkeit forderten die eidsgenössischenAbgeordneten bey dem Französischen Heere die Ihrigen auf, dieMayländische Grenze nicht zu überschreiten. Der größte Theilderselben zog nach Hause; und Viele von ihnen gewann Schla-uer für den Dienst der Verbündeten. Nur 15oo blieben beydiesen, und looo traten in den Dienst der Florentiner. Baselund Schafhausen straften ihre Ungehorsamen; Bern und andereeinige der Ihrigen. Heftig waren die Reibungen der Parteyenan mehrern Orten. Zu Zug kam es zu Thätlichkeiten, und zuBasel wurden Beamte entsetzt. Den Zürichern warf man denschlechten Erfolg des Zuges ins Mayländische vor.
Um keine Aufmerksamkeit zu unterlassen, bath der Königbey der Geburt seine- dritten Sohnes die Orte zu Gevatter,und diese erfüllten ihre Pathenpflicht durch den Schultheißen von