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ander« §ontrahent dem Angegriffenen die buirbeSgemäße Hülfe.Mit Vorbehalt des ewigen Friedens wurde das Kündmß vonden EidSgcnSssen bekräftigt und besiegelt den 7 May, und späterauch von dem Könige (*).
Im Gotteshaus- und im Zchngcrichtenbunde fand noch zweyJahre lang das Bünöniß großen Widerspruch. Ob zu dieser Zeit8 ranz I di- lange streitig gewesenen Herrschaften Mendrisio undDalecna wieder abgetreten, oder die EidSgenoffen sich einige Zeitnachher derselben bemächtigt haben, ist nicht gewiß. — DieFranzösische Gesandtschaft, von eidsgenössischen Bothen begleitet,suchte Zürich zum Beytritte zu vermögen, und die erstere be-dauerte, daß sie nun die Angehörigen dieses Ortes nicht anden Vortheilen der Werbung Theil nehmen lassen könne. Zürich"klärte, seine Gemeinen befragen zu müssen, machte diese aufdie gefährlicher» Seiten deS Bündnisses, insbesondere den Schlußdesselben, aufmerksam. Mit Kraft, Würde und Umsicht äußer-ten sich beynahe alle Zünfte und Gemeinen, «nd der großeRath, dem die Eidsgenossen seine Trennung vorgeworfen hatten,antwortete, bey dem ewigen Frieden und bey den Bündnisse»uüt seinen EidSgenoffen werde Zürich fest und gerne bleiben.
Söldner äuS der übrigen Eidsgenoffcnschaft folgten denFranzosen in die Lombardey; andere gooo in die Niederlande,und 2000 davon blieben während des Winters zu Abbcville. —Als in Italien die Feindseligkeiten wieder ausbrachcn, führtenGeorge auf der Flüh den Franzosen 4 ooo Walliser, Ludwig vonErlach gooo Bernrr und andere, meistens westliche Eidsgenos-
(*) Der Ausdruck 6-ntone, wird in dem für Frankreich Latei»uisch ausgefertigten Instrumente mehrere Mahle gebraucht. Inspätern Briesen an die EidSgenoffen sagt Franz I bald Quankon,bald Quenton, bald Kanton. — Wiederhol?» heißt eö In derDeutschen Ausfertigung »die Herren EidSgenoffen", in der Lateini-schen „aomini consco-Iei-ni". — Die Kronen heißen ,,«cun> »uri",bie Franken „libiN ruroneneve ".