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Ordnung des voran eilenden Schlachthaufens der Länder. Erwankte, aber sogleich stürmte er mit dem anschließenden Schlacht»Haufen der Städte wieder vorwärts. Nun war daü feindlicheGeschütz unterlaufen, ehe es wieder losgebrannt werden konnte.Gegen Lausend der Stürmenden lagen niedergeschmettert undjetzt stand man vor dem tiefen Graben, welcher die hohe Ver-schanzung deckte, den feindlichen Schützen Preis gegeben, undnur durch die größten Anstrengungen konnten die Tapferstenmit den Landsknechten ins Handgemenge kommen. Der Kugel-regen häufte Leichen auf Leichen. Die Hintersten wichen unddie verlassenen Kämpfenden folgten ihnen nach. Ueber Zl>oc>Eiösgenossen, 17 Hauptleute, unter ihnen Albrecht vom Sie!»und Arnold von Winkelried, waren gefallen, und die übrigGebliebenen, welche durch keine Vorstellung ihrer Verbündetenzu einem neuen Angriffe bewogen werden konnten, zogen sich,von der Französischen Reiterey gedeckt, mit ihrem Geschütze ge-gen Monza zurück, indeß die Venetianer aus Feigheit den Rück-zug schon genommen hatten und die Ungebundenheit der Lands-knechte den feindlichen Feldherrn an der Verfolgung der Weichen-den hinderte. Dieß war die Niederlage bey ZZicöcca, wo dieEidsgenossen zwar nicht mehr als Volk, doch als Gebiethendegefochten hatten, und wo ihr tollkühner Muth Feinden undFreunden eben so wohl Bewunderung abnöthigte, als Schrecke»einflößte. — Schon am folgenden Tage mußte der FranzösischeFeldherr den Unbezahlten die Rückkehr gestatten, und die Nach-richten über die zahlreichen Gebliebenen und schwer Verwunde-ten erfüllten eine große Zahl der angesehensten Familien des Va-terlandes mit Trauer.
Ungeachtet dieser beynahe ununterbrochenen kriegerischen undunruhigen Verhältnisse war die nähere Anschließung an die C'ids-genossen immer noch der Wunsch vieler Benachbarten. EinemVersuche der Constanzer, 150S, arbeiteten Deutsche Herren undStädte entgegen. Auch waren die Länder aus Eifersucht gege»das Uebergeivicht der Städte ihnen zuwider; und eben so frucht-