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Unter den jünger» Leuten, von denen viele im Auslandebessere Kenntnisse suchten, blühten die Wissenschaften wieder auf.Die Rechtswissenschaft beschränkte sich meisten« auf Fornienwesenund das Volk war ihr abgeneigt, weil eS befürchtete, durch siewachten seine Gewohnheiten verdrängt und der NechtSbedürftigedas Opfer eines künstlichen Rechtsganges werden. Die Arzney-kunde lag beynahe ganz in den Händen der Quacksalber. Als4519 ein schrecklicher AuSbruch der Pest sich über den größtenTheil des Landes verbreitete, suchte man meistens Hülfe beyGelübden und Wallfahrten; doch war bereits so viel Einsichtvorhanden, daß man Vadians (Joachims von Waat) bessernAnweisungen Aufmerksamkeit schenkte. In der Theologie herrschteuoch tiefe Unwissenheit und Aberglaube. Nur zu Basel entwickel-ten sich glückliche Keime höherer Wissenschaft. - Die Dichtkunstübte sich vornehmlich in den Schilderungen von Begebenheitenund iw Spottliedern. Sie wurden gesungen und von der damah-ligen Tonkunst mag die Weise der Antwort auf den Spott derLandesknechte nach der Schlacht bey Bicocca als Beyspiel die-nen (*). Die frühern und ihre Zeiten schilderten PetermannEttcrlin zu Luzern und Gerold Edlibach zu Zürich. — Unteröie großen Veränderungen, welche sich in der Lebensweise wäh-renö dieses Zeitraumes zutrugen, gehörte auch jene Spanische Klei-dung, die zur Zeit der Mayländische» Kriege eingeführt wurdeUnd wovon sich Ueberbleibsel bis in die neuesten Zeiten erhielten.
G) Potz Marter küry fälty, Du hast vil lieber gmacht,
Arunß in dganzen weltp, Du badest gewannen ein schlachk,Du lügst, alß wit dir zmul ist und ist bin eigen schand,
Dgraben hat dir zleben gfrist keinS Landtncchten gwvr noch Hand.3ch hab dich wohl gesehen Su Gambalae uff dhewDa soll ein schlacht stn gschehen u. s. f.