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Schatz bekannt zu machen. Schon 1489 sollte Herzog Carl Ivon Savoien aus Erkenntlichkeit beyden Städten ein Vermäcist-»iß von 350,000 Nhn. Gulden gemacht haben. Ungeachtet jetztCarl III die Unächtheit der Angabe darthat, mußte er doch12Z,ooo Gl. bezahlen und den Freyburger» Vcrpffichtungen er-lassen. Nun ward noch eine andere Urkunde für öoo,ooo Gl-zum Vortheile der übrigen acht ältern Orte vorgelegt. Zuerstwarnte Zürich vor Unrecht; allein die Länder zogen aus; Bernund Freyburg überließen der Gesammtheit, was sie bereits em-pfangen hatten. 15 tl verstand sich der Herzog, den X Orten300,000 und den Ausgezogenen 10,000 Gl. zu bezahlen; undals er die Summe nicht aufbrachte, bewilligten einige bedeuten-den Nachlaß. Vou den einzelnen Orten erhielt dagegen FurnoGeschenke, und der berüchtigte Albrecht vorn Stein bescheinigteden Empfang für den Savoier. Endlich als der Herzog , 1517,mit einem großen Gefolge nach Bern kam, wo er festlich empfan-gen wurde, sechs mit rothem und schwarzem Tuche behangeneOchsen, u. a. m. zum Geschenke erhielt, erließen noch Schwyz,GlaruS und Freyburg einen Theil dieser Schuld; doch mußteer dem letztem Montenach abtreten. — Dem kaiserlichen Abge-ordneten, Johann Storch, nahmen Luzernische Bürger, 1513,während der Lagsatzung das Pferd aus dem Stalle weg, als kaumvon Friedensunterhandlungen mit Frankreich die Rede war, u.s.f.
Von den Gewaltthätigkeiten, welche die Reichslänscr sich er-laubten, spricht beynahe die ganze Geschichte der damahligenKriege; und unter ihnen zeichneten sich durch noch größere Un-gebundenheit die Freywilligcn oder Verlornen auS, gegen derenAufstellung oft vergebliche Verbothe erschienen. Im Felde han-delten die Krieger entweder durch Beschlüsse, welche sie in ver-sammelten Gemeinden faßten, oder nach bloßer Willkür, oft denBefehlen ihrer Obrigkeiten und ihrer Hauptleute entgegen, unddie Deuteordnungen bewährten sich so wenig, daß die einzelnenContingente sich nicht selten zueigneten, was ihnen gefiel. Soverfuhr man z. B. gegen das bey Dorneck erbeutete Geschütz-