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Erster Band.
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ab. Zürich, Solothurn, Appenzell, die Gegend von St. Gal-len und das Listhum Basel wurden vorzüglich durch sie beun-ruhigt. — Ohne zu bedenken, daß keine neue große Idee dieHerzen der Menschen erwärme, ohne Gährungen zu veranlassenund Leidenschaften zu wecken, schrieben nun nicht bloß die Geg-ner der Reformation, sondern auch die Schüchternen der Lehreder Reformatoren zu, wa« in jenen Menschen gährte.

Ein anderes Ereigniß, welches zwar mit diesen wiedertäu-ferischen Bewegungen in keiner Verbindung stand, trug nichtwenig bey, ähnliche Besorgnisse zu erregen. Der SchweizerischeLandvogt Amberg im Thurgau hatte den Pfarrer OechSli aufBurg bey Stein, einen Lekenner der Reformation, bey Nacht-zeit aufheben lassen. Dieß veranlaßte eine Bewegung des Vol-kes, welches ihn zu befreyen suchte, und in dessen Folge nichtnur das Kloster Jtkingen geplündert wurde, sondern auch einTheil desselben abbrannte. Alle diese Erscheinungen schrecktendie Regierungen, viele vom Adel und andere Angesehene, denendie Gegner der Reformatoren die Auflösung aller bürgerlichenOrdnung und den Verlust ihrer Vorrechte verkündigten. Vor-züglich wirkte in dieser Hinsicht der schlaue, mit vielen Talentenausgerüstete, Bischöflich - Constanzische Vicar Faber; und manchebisherige Freunde der Kirchen-Verbefferung nicht nur zu Bern,sondern auch an andern Orten, wurden nun erklärte Feindederselben.

Ungeachtet zu Zürich die Obrigkeit sowohl als die Refor-matoren ihr Möglichstes thaten, den Vorwurf des Aergernisse»oder stürmischer Maßregeln zu vermeiden, gelang eS ihnen nichtimmer, auch die Einzelnen zurück zu halten. Nicht nur reizteman sich in gegenseitigem Verkehre mit den Benachbarten, son-dern auch in Zürich waren noch Geistliche, welche mit dem größ-ten Amtüeifer die ihnen ungewohnten Lehren verdammten. Durcheine Controverse hingerissen, hatten noch vor der Disputation einSchuster, NiclauS Hottinger, u. A. ein Cruzifix umgestürzt. Nacheiner Gefangenschaft von mehreren Monathe» ward Hottinger auf