Band 
Erster Band.
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hender Platz vorgezogen, und die Disputation auf den 16 May1526 durch Xll Orte dahin ausgeschrieben, und die Bischöfe vonConstanz, Basel, Chur, Lausanne und Sitten eingeladen, st*besuchen zu lassen. Zürich gestattete man keinen Einfluß, dochaber den Zutritt. Allein Zwingst erhielt allzu deutliche Warnun-gen , um dort sich einzufinden. Die Ptäsidenten waren: DocwrLudwig Bär von Basel, der Abt Barnabas von Engelberg,Jakob Stapsex, Ritter von St. Gallen, und der SchultheißHans Honeggec vom Bremgarten. Neben den eidSgenöffisclMBothen fanden noch zahlreiche geistliche und weltliche Personensich ein. Doctor Eck von Jngolstadt und Oecolampad waren dievorzüglichsten Verfechter beyder Parteyen, und ohne die Actenbekannt zu machen, verbothen gleich nachher die meisten Orte dieBücher Luthers und Zwingst'-, und erklärten sich als Sieger;doch zeigten Bern, Basel und Schafhausen an, sie werden vorder Mittheilung der Acten nichts beschließen. Auch Glarus undAppenzell stimmten nicht bey.

Am 2 Z Juli beschlossen die V Orte mit Freyburg und b'lothurn, bey der bevorstehenden Bundesbeschwörung Zürich nichtzuzulassen, und auch den übrigen Orten nur mit Vorbehalt S»schwören. Die Räthe von Bern und Glarus verhießen aufs neueAnnäherung zum alten Glauben. Den Basiern wurde anbedun-gen, den Oecolampad und seine Gehülfen zu entlassen; Aehnli-cheS den St. Gallern und Mühlhausern, welche letzter» beynahegleichzeitig mit Zürich rcformirt hatten. Auch Sckiafhausen undAppenzell sollte» den Neuerungen entsagen. Endlich schwüre»die einverstandenen vn Orte den Bernern, Glarnern, Scb»l°Häusern, Appenzellern, und umgekehrt diese ihnen. Gleichwohlleisteten die vier letzter» Orte den Zürichern, Basiern, St. Söl-ler» , Mühlhausern den BundeSeid, und diese erwiederten densel-ben. Durch die Zurücksetzung.vermehrte sich die Erbitterung,insbesondere zu Zürich. Neue Verbreitung der wiedertäuscriftw»Lehren strafte man daselbst an den Häuptern, 1527, mit Erträn-ken, wodurch der Mißbrauch des Wassers zu ihren Taufha»^'