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Erster Band.
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gegen Frankreich auf die Beobachtung des ewigen Friedens. ""Groß war durch nahe und ferne Gegenden die Wirkung der nurlangsam ausgeführten Reformation de« mächtigsten eidgenössi-schen OrtcS.

Mit den größten Anzüglichkeiten schrieb der heftige Gegnerder Glaubensverbesftrung, Thomas Murner, Barfüßer zu Lu-zern, gegen Bern und seine Maßregeln. Schon vorher hatten dieGrundsätze der Wiedertäufer Anhänger gefunden und im Am«Schenkenberg Unruhen veranlaßt, welche mit denjenigen im So'lothnrnischen in Verbindung standen, doch bald gestillet waren.Bewegungen, welche gleich nach der Kirchenveränderung in ei-nem Theile der Landgerichte, um Gt. Johann, Gottstadt, Frft-nisberg und Jnterlachen entstanden, wo die Dauern geglaubthatten, mit den Klöstern sollten auch die Zinsen und Leistungenan dieselben aufhören, wurden durch die Mitwirkung der Thunrrund anderer Angehörigen bald beygelegt. Bern erkannte stinkStärke in der Anhänglichkeit des eigenen Volkes, in welchemes die Schiedrichter suchte. Diese verurtheilten die Unruhigen,Zinsen und Zehenten zu bezahlen und gehorsam zu seyn. Sinkneue Gahrung verbreitete sich nun durch das Oberland. Ingenwart vieler Unterwaldner ermehrten die HaSler am 7 Juni ineiner Gemeine die Wiedereinführung der Messe mit 4c> Stimmen-Die Urner und Unterwaldner sandten ihnen Priester. Ohnekung waren Bothschaften und Aufforderungen der DernersthenStädte und Lande und die wiederyohlten Abmahnungen der Re-gierung selbst. Der Aufstand dehnte sich über Grindelwald, Drienjund bis Untersten au«; ein Theil von Ober-Siebenthal, Fra-gen und Sternenberg weigerte sich, gegen die Unruhigen zn zie-hen , und both das Recht auf die vil Orte an. Einer ansthnli-chen RathSbothschaft der Becner, welche am 20 und 2t Septem-ber die LandSgemeinen zu Ob- und Nidwalden zu freundschaft-lichem Verfahren aufforderte, antwortete der Landammann: W"un« zur Beschützung dc« alten Glaubens auffordert, dem werdenwir helfen." Am 29 zogen, zwar ohne einen Beschluß der Lands-

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