Band 
Erster Band.
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gauern sollen wegen Beamten und andern Beschwerden Erleich-terungen verschafft werdend i?) Die Bünde, das Stanzer-Ber-kommniß und dieser Landsfriede sollen nächstens beschworen wer-den. S8) Alles Vorgegangene bleibt vergessen, u. s. f. SciMeilten von den 25,(wo bis ZO,0vo Kriegern, welche von beydenSeiten im Felde standen, viele zu den Geschäften der Heuerntenach Hause, als die verzögerte Auslieferung des Ferdinandische»Bündnisses die Züricher und mit ihnen die Derner noch ein Mahlunter die Waffen rief. Als sie erfolgte, zerriß der Amman»Aebli, um die öffentliche Verlesung zu verhuthen, schnell dasverhaßte Document.

Kaum war der Landfriede geschloffen, so entstanden Strei-tigkeiten über den Sinn desselben. Die Conferenzen und Tag-satzungen erneuerten sich. Als im August die Kriegskosten, welchedie V Orte bezahlen mußten, von den Schiedbothcn auf 2500Sonnenkronen bestimmt wurden, waren Zürich und Bern unzu-frieden, und erbittert machten die an das Empfangen, nicht anda- Ausbezahlen gewöhnten V Orte Schwierigkeiten. Nunschlugen jene aufü neue die Zufuhr ab, und mit großer Angele-genheit suchte Zürich den ersten Artikel des Landfriedens so zuerklären, daß die V Orte den zahlreichen geheimen Anhänger»der Reformation in ihren Gebiethen das Hören und Lesen desgöttlichen Wortes gestatten sollten. Endlich gab eS diese For-derung auf, und am Freytag nach Matthäi wurde ein Beybrief (*)errichtet, welcher aussprach, die 25oo Sonnenkronen sollen aufden 24 Juni 15ZO erlegt, dagegen sogleich der Verkehr wiederfrey gegeben werden. Murner war heimlich entflohen und »>»S6 Oetober ward von Eidsgenvffen und Zugewandten zu Bade»«in Mandat erlassen, daß man sich aller Beschimpfungen u»öAnreizungen enthalte.

Gleichwie die frühere christliche Kirche seit Jahrhunderte»in zwey Hauptparteyen, die morgenländische und abendländischo,

(") Auch in diesem traten die Sarganstschen Schicdmanner aus.