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Erster Band.
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H^zog sich wandte, ermähnte die Genfer, sich nur an seinenAusspruch zu halten, und als die Solothurner auch i» die Ver-psnung der Maat aufgenommen seyn wollten, beseitigten Bernund Freyburg dieß durch die Hoffnung, der Friede werde dauer-haft seyn.

Der Castellan von Muffo, welcher aus dem Dienste öeS Her-öagS von Mayland zu den Waffen Frankreichs übergegangenwar und diese wieder mit der Gnade des Kaisers vertauscht hatte,kotzte nun in seiner festen Stellung auch dem Herzoge Franz Sforzaund verstärkte sich durch Sv(i Soldaten, welche dieser nach derHerstellung des Friedens in Italien entlassen hatte. Einen Ab-geordneten, den die durch seine Rüstungen mißtrauisch geworde-nen Bündner an den Herzog geschickt hatten, ließ Medici in derRückkehr auf Mayländischem Gebiethe ermorden, um auf denHerzog Verdacht zu werfen, und in der Nacht vom 11 auf den*2 März 1551 bemächtigte, er sich unversehens des Fleckens Mor-öegno, den er sogleich befestigte. Einen übereilten Angriff derBündner schlug die Besatzung mit großen, Verluste der Stürmen-öen zurück. Die Bündner mahnten die EidSgenossen. Ihnenantworteten die V Orte: Sie wollen ihnen helfen, wenn sie denketzerische» Zwinglischen und Lutherischen Glauben, wodurch siean vielen Orten befleckt seyen, abthun und ausreuten. Im Aprilüogen die Züricher aus und mahnten auch die übrigen Orte.Bern, an welche» Biel sich anschloß, sandte iSoo Mann, Gla-^s mit Gastec -wo, Basel, Freyburg, Solothurn, Schafhau-fen, jede» Zoo, Appcnzell 200, Thurgau 500, Toggenburg 200;enit den Bündnern war das Heer über 11,000 Mann stark. DieSt. Galler, Gotteshausleute, Rheinthal und Sargans hüthetenö'e Grenze gegen einen Ueberfall der Herren von Hohen-Ems.

Bey Nacht verließ die Besatzung Morbegno; allein ein Theil'tzrer Nachhuth wurde niedergehauen; ein anderer kam im Wasser*"n und viele wurden aufgeknüpft. Am 7 May ward zwischenöe>,> Herzoge von Mayland und den Anführern von Zürich,Bern, Glarus, Basel, Freyburg,' Solothurn, Schafhausen,