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wurden. Die V Orte lagerten sich bey Dottikon. Am 21 schlu-gen die Einwohner des untern Aargaue» eingefallene Streif» zu-nutz am 24 ward der Fcfeöenüvertrag zu Häglingcn abge-faßt. Die Abgeordneten von Frankreich, Savoien, Hochberg»Abteien und Neuenburg, GlaruS, Freybnrg und Appenzell thun^und u. s. f. Der Friede mit Zürich wird mit einigen Verände-^ungen und Ausätzen angenommen. Die V Orte behalten sichdie freyen Aemter, Bremgarten und Mellingen zu strafen.B"n soll den V Orten für Muri, Merischwanden, Daar, Cham,^^inhausen, Beinweil und Blickenstorf Zooo Sonncnkronen er-siatte,,. ueber den Schaden, in welchen Bern die V Orte ge-süi)rt, sols man sich in Monathsfrist vertragen oder nachher das^cht darüber entscheiden. Bern soll die Knutweiler, welche mitthuen zu reisen schuldig und aber in den hohen Gerichten von2uzer» sind, nicht dafür strafen, daß sie mit Luzern zogen. Es^ die Vertriebenen von HaSle und Gcindelwald ohne Ent-gtltnjß nach Hause kommen lassen.
Zürich und Bern, welche der fünförtischcn Kostenforderung2o,ooo Krone» die Einwendung entgegen setzten, jene seyenAngreifer gewesen, bequemten sich endlich, gemeinschaftlich-Mgy Kronen zu bezahlen. Lern» öffentliche Sassen waren gänz-erschöpft, Zürichs Credit so vernichtet, baß eS weder zu^aßburg, noch zu Basel Geld zu borgen fand. Seine Aus-üben beliefen sich auf 59,542 Pfund. Die V Orte erließen ihmKronen, „damit man spüren möge, daß sie gute, treue Eids»genossen seyn wollen"; und Zürich nahm es an. — Kaltsinntrrschtx jetzt unter den Reformirten, und lange konnte Zürich den"nern ihre Lauigkeit ebenso wenig vergeben, als diese jenem*>ue durch keine Kraft bethätigte Riffchheit. Mehr noch als wäh»rend der Friedensunterhandlungen machten jetzt die Sieger ihreVerlegenheit und das Recht des Stärkern geltend. Schon am^ November besetzten die Schwyzer von Hürden her unversehensKüppers,host. In der Stadt sowohl als in den Höfen, welche
2"ßte» Theils die Reformation angenommen hatten, führten sie