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^oqgenburger zu Rappersweil schloffen, ward ihnen der Aus-ruf und die Unabhängigkeit bestätigt; dennoch wurden in dem«^iben die Schwyzer „Herren und Obere" genannt. — Zwey MahlSkaten hjx fsniförtischen Bothen vor die Landsgemei'ne der Glar-mit der Drohung, sie vom Bunde auszuschließen, wenn sie"echt zu der alten Ordnung zurückkehren würden. Dieß hatte dieHerstellung der Messe zu Glarut, Näfels, Schwanden und i,n2>ntthale zur Folge; die reformirt gewordene Mehrheit änderte^gegen die erlangte Ueberzeugung nicht. In Appenzell brach-en schriftliche Aufforderungen der V Orte keine VeränderungenHervor.
Große Unzufriedenheit über den schlechten Erfolg des Krie-get herrschte in den Gebiethen von Aürich und Bern. Am End«Novembers versammelten sich Mißvergnügte zu Meilen am Aü-eichsee. Allein die verschiedenen Forderungen, welche sie am 28d" Obrigkeit eingaben, zeigen, daß die Bewegung durch höher,,Antrieb war erregt worden, sich aber, wie es in solchen Fällen"Eens zu geschehen pflegt, nicht mehr nach Willkür lenken ließ.An einer Kundmachung, dem sogeheißenen Cappelerbrirfe vom 9December, verhieß die Stadt, keinen Krieg mehr anzufangen, ohnewissen und Willen der Landschaft, nicht zu leicht Fremde auf-nehmen , Stadt- und Landkinder von altem Stamme so viel wir"'ögl'ch zur Regierung zu befördern, die Pfaffen nicht der welt-Hchen Aichen sich beladen, sondern das Wort Gottes verkündi-ge zu lassen, die Sitzungen des kleinen Rathes nickst durch allzuHäufige des großen zu hindern. Die nicht unbeträchtliche AnzahlAnhängern des alten, religiösen und politischen Systeme«H^ gehofft, im Kirchlichen und Politischen Größeres zu be-'">rken; aber gerade während des schwersten Mißgeschickes er-""bte sich die feste Ueberzeugung der großen Mehrheit des Vol-In allen Erklärungen ward das Wort Gottes vorbehalten,""b «inmüthig wählte der große Rath den von Dremgarten ver-^iebenen siebcnundzwanzigjährigcn Heinrich Bullinge^: zum ober-H'" Pfarren. Statt einiger der ersten Magistratspcrsonen, auf