Band 
Erster Band.
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deren Entsetzung e» abgesehen war, wurde» nur fünf Männer vongeringer Bedeutung aus dem großen Rathe entfernt (*). —gen Bern führten die Aargauer, vornehmlich Aarau, Beschwerdenwegen des letzten KriegeS und der Verwendung der Klostergüter/und die Obrsgkeit gab der Landschaft schriftliche Ansicherungen,daß ohne ihr Wissen keine Kriege unternommen oder Bündnis ^mit fremden Mächten geschlossen werden sollten. — Ungefähr znknähmlichen Zeit, wo Illrich und Bern ihren Angehörigen eine ^Theilnahme an den wichtigsten Staatsangelegenheiten zugesia»-den, kehrte 1552 der größte Theil der Landschaft Basel, wo keinähnliches Mißvergnügen herrschte, freywillig wieder zu den Vel'pflichtungen der Leibeigenschaft zurück, welche ihr 1525 waren jerlassen worden und gab die empfangenen Urkunden heraus.

Die raschen Vorschritte der katholischen Orte in den gewei' ^nen Herrschaften, welche in der Folge wegen der Beziehung de§Landfriedens auf sie, in der staatsrechtlichen Sprache dergenossen mit dem Ausdrucke „im Landesfrieden" bezeichnet wur-den, veranlaßten Klagen, einzelne Conferenzcn und eine allge-meine Tagsatzung zu Baden, wo die Entdeckung, !daß mehrerefünförtische Gesandte die abgeschnittenen Siegclschnüre der E"*'gerrechtöbriefe setzt an ihren Deuteln trügen, die gereizten G*'müther der städtischen Gesandten mit neuem Aerger erfüllte; abergenaues Einverständniß, verbunden mit ihrer Mehrheit, gab be»katholischen Orten ein großes Uebergewicht-, und so bildete sichder Mitte der EidSgenoffenschast ein engerer Bundesstaat, der ofteinen entscheidenden Einfluß ausübte. — Mit großem Nachdruckbetrieb Abt Diethelm von St. Gallen die WiederherstellungAngelegenheiten seines Klosters. Die vier Schirmorte, Lernund Appenzell bewirkte» einen Vertrag zwischen ihm und derStadt. Der Kauf des Klosters ward aufgehoben, die Sta^

O Der erste aus ihnen, Johann Jäkij,, Vogt zu Grüningen,warb >556 wieder in den großen, >554 in den kleinen Rath S*wühlt.