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Erster Band.
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mißglückte. Nur Bern verwandte sich für sie bey dem Herzoge.Immer schwieriger ward ihre Lage. Mißvergnügte bedrohtendie Sicherheit im Innern. 7000 bis 8000 Feinde umgaben s>o»außen her die Stadt; jede Aufuhr mußte erkämpft werden. OhneTodesgefahr verließ kein Bürger die Thore, und der Herzog machteEinwendungen gegen den Vertrag von St. Julien und das Ur-theil von Peterlingen. 4 lZ zur Hülfe der Stadt Angeworben«aus der Gegend der Seen von Neuenburg und Biel schlugenzwar mit der größten Tapferkeit am 10 Octobec bey Gingen^eine acht Mahl stärkere Savoische Kriegsschar, welche ihnen ei-ne» Hinterhalt bereitet hatte, tödteten denselben 5 oo, ohne mehrals 7 Mann und 1 Weib einzubüßen; allein nun wurden sieselbst von Bern nach Hause gemahnt. Französische Reisige, welcheim December sich näherten, wurden zersprengt und nur wenige er-reichten die Stadt. Um ältere Anforderungen der Berner zu befrie-digen, mußten die Genfer ihre Kirchenzierathen zu Hülfe nehmen-Viele Gegner der Eidsgenossen glaubten, durch die unglück-lichen Entzweyungen sey ihre ganze Kraft gelähmt und ihr Un-ternehmungsgeist erloschen, als unversehens Bern mit cinewMuthe, der an Verwegenheit grenzte, ohne Hoffnung auf d>«Hülfe seiner Eidsgenossen setzen zu können und ohne nur sich"zu seyn, von diesen nicht gehindert oder sogar befehdet zu wer-den, eine Unternehmung wagte und mit Standhaftigkeit ausführte,die von größeren unmittelbaren Erfolge war, üls keine aus denglänzendesten Perioden der eidgenössischen Waffenthaten. Durcheine Kundmachung vom 29 December 15 Z 5 erinnerte Bern si""Untergebenen in traulicher Sprache an dasjenige, was seit löüOwar verhandelt worden, schilderte ihnen die gefahrvolle Lage Genfs-verbarg die Schwierigkeiten der eigenen nicht, zeigte an , es werd«der Herzog den Bund heraus geben und fügte diesem bey, eS er-warte von den Seinigen Unterstützung, werde thun, was die Eh"Gottes und des Staates erheischen, und fordert schriftliche Antwort-Das kluge Antrauen ward allgemein mit der Erbiethung erwie-dert, Genf zu entsetzen, mit Leben und Vermögen die Obrigkeit