Predige, nöthigten, 1538, die Stadt zu verlassen, doch ohneaß dadurch im Kirchlichen etwa» Wesentliches verändert wurde,"ad schon 1541 kehrte der vertriebene Calvin auf dringende Ein-^dung der allgemeinen Versammlung endlich wieder zurück, um'"seinem neuen Vaterlande auf Lebenszeit einen entscheidendenEinfluß zu behaupten.
Ganz ander« war das Schicksal der ohne Kampf in die Reihe^ freyen Volker eingetretenen Toggenburger, weil die im Be»alter Freyheit flehenden Lander ihnen ungünflig waren,b^ye, die einmahl zu herrschen angefangen haben, selten dir^"abhangjgkxss Anderer befördern und die Freyheit selbst nurdenen nicht weicht, die einträchtig Alles für sie zu wagen""t sind. Nicht nur hatten sie, 1531, den Vertrag mit May-""d schloßen helfen, sonder» nach dem Cappclerkriege traten,^52, ,'hre Schiedmänner zwischen den cntzweyten Glarnern ne-^ denjenigen der V Orte, des Abte» von St. Gallen und der^"ndner auf; aber immer stärker erklärten sich die V Orte ge«sie, darauf gestützt, nicht alle Toggenburger seyen nach demertrage vom 1 November 1531 sogleich aus dem Gebiethe der"sicher weggezogen. Eingeschüchtert schlössen sie schon 1532""i dem Abte einen Vertrag auf vier Jahre, durch welchen die»„eben andern Wiederherstellungen seiner Gerechtsamen, dir^stellung der Hälfte der hohen und niedern Gerichte erhielt, und^38 wurden durch eine Confcrenz der IV Schirmorte zu Rap-^"weil sowohl der Auskauf dcS ToggenburgS von der Oberherr-^"st des Klosters St. Gallen, alS die Zusicherungen, welche dieOrte jenen im Felde gegeben Hatten, aufgehoben, das Klosterseine frühern Rechte wieder eingesetzt, übrigens zivar dem Lande'e stinigen vorbehalten. Von jetzt an fiel diese Landschaft, unge-^et ihrx Bevölkerung diejenige mehrerer Orte übertraf, in im-Zunehmende Unterwürfigkeit und Beschränkung der kirchli-Freyheit.
wie nach dem Kriege die Ruhe wieder hergestellt war,
ließe
" die evangelischen Orte und Zugewandten e» sich angelegen