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Verlust der Schweizer in der Niederlage, welche die Franzosen425? bey St. Quentin von den Spaniern erlitten.
Als nach dem Tode Heinrichs, 1559, die Bedrückungen derReformirten in Frankreich sich vermehrten, diese die Waffen er-griffen und der Prinz von Conde sich a» ihre Spitze stellte, mit derBehauptung, die Jugend des nur sechszehnjahrigen Thronfolgers,Franz n, werde von der Königinn Mutter und der GuisischenPartey zu eigenmächtigen Zwecken mißbraucht, legte der Hof ei-nen noch hohern Werth auf die eidSgenössische Hülfe, insbeson-dere als diese nach dem Regierungsantritte Carls IX., desöweyten Sohnes Franz I, 11,000 Mann stark, mit Verlust von^6 Hauptleuten und vieler Andern, daS meiste zu dem Siege beyDreux, 1562 , über die Hugenotte» beygetragen hatten. Zwi-schen den verschiedenen NeligionS- und politischen Parteyen ver-anlaßten die Werbungen Zwistigkeiten und Erbitterung. Im Jahr1558 bestrafte Bern durch Verhaftung Hauptleute von Luzcrn,Schwyz und Zug, welche in seiner Landschaft geworben hatten;und dergleichen geschah noch mehr. Die Obrigkeiten der evan-gelischen Orte, insbesondere diejenige zu Bern, konnten eS nichthindern, daß nicht kleinere und größere Scharen den Hugenotteni» Hülfe eilten; sie wurden aber immer wieder nach Hause gemahnt.Als der Hos, 1564, ein neues Bnndniß suchte, glichen die lln-t°rhandlungen denjenigen von 1549. Zuerst mußten Rückstände"achbezahlt werden. Zürich wies den Antrag ohne ZögcrungZurück; zu Bern, wo eine starke Partey i» demselben eine St-arrheit für die Waatländische Eroberung finden wollte, geschah
Nähmliche, nachdem ei» Geistlicher, Johann Weber, eine^Handlung heraus gegeben und der größere Theil des Volkes^ gegen dasselbe erklärt hatte. Ungeachtet der Spanische Ge-si»dte die Orte bereiste, kam der BundeSvcrtrag am 7 Decem-^ 1564 in Freyburg zum Schlüsse. Er enthielt die neue De-H'wmung, daß den Schweizern für eine gewonnene Schlacht einNonathsold bezahlt werden solle. Man nannte dieß den Schlacht-