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dir Annahme eines vom Papst« gebothenen und nach ihm g^'nannten Kalenders mochten neue Aumuthungen entstehen und WNachgiebigkeit den Schein einer Unterwerfung unter die Befehddes Papstes erhalten. Nicht nur führten die erstem denselbennsit dem Jahre 158t ein, sondern die V Orte gebothen seine Se>folgung den gemeinen Herrschaften und befahlen den Landvogte»,Ungehorsame zu bestrafen. — Beleidigt durch diesen Dorsch"^machte nun Zürich aus dem Streite eine Religionssache. 3^Thurgau war die Gährung am größten. Nicht nur hatten je?beyde ReligionStheile ungleiche Festtage, sondern auch in die Ab-haltung der Märkte und in andere bürgerliche Einrichtungen ko>»Verwirrung; die resormirten Appenzeller, welche bereits de»neuen Kalender angenommen hatten, traten wieder zurück.manchen Tagleistungen veranlaßten endlich die unpartryischenund der Französische Gesandte einen Vergleich, durch welch"jedem Orte in seinem unmittelbaren Gebiethe das Kalenderwest"vorbehalten bleibt. In den gemeinen Herrschaften sollen die ll"'terthanen diejenigen Feste, welche der Landsfriede in sich sch^^nach dem neuen Kalepder, die Evangelischen hingegen mögen d>khohen Feste, die zweyten Festtage, daS neue Jahr und den 3"'hannestag nach dem alten feyern, und an diesen Tagen sollen ^Katholischen auch die Arbeiten unterlassen. Die Deutsche»welsche» Jahrrechnungen werden nach dem neuen Kalenderhalten, u. s. f. Die größten Schwierigkeiten machte das FroMleichnamsfest, bis endlich 1585 Zürich und Bern zugaben, ^evangelischen Unterthanen sollen während des halben Tages sichder Arbeiten außerhalb ihrer Häuser enthalten.
Auch die äußere Politik der meisten katholischen Ortevon der Nuntiatur geleitet. Zu Luzern und abwechselnd an "»>gen andern Orten behauptete sich der alte Einfluß Frankreichnur, wenn die Politik dieser Krone dem Papste und Spanien n>mißfiel, und so geschah eS, daß, als Heinrich IH sich seinem »äch< sten Thronerben, dem Könige Heinrich von Navarra, nähert
der sogeheißene Spanische Bund zwischen Philipp U, den V ^