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Erster Band.
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lich wurden sie von den Miteib-genossen im siegenden Heere be-handelt.

Auch in diesem Zeitpunkte behaupteten die Eidsgcnosien einewürdige Stellung gegen da- Ausland, so bald sie gemeinschaft-lich handelten. Als nach dem Siege bey Fontaine Francoise,1595, sich bereits ein Theil von Hochburgund Heinrich IV un-terworfen hatte, räumte er dasselbe auf die Vorstellungen derEidsgrnvssen wieder. Zwar bestand der Dank der steifen Politikdes Spanischen Statthalters zu Mayland in Beschwerden, daßman nicht kräftiger gehandelt habe. Dem Kaiser Rudolf II gabman statt 20 Fahnen, welche er auf Kosten der Eid-genossen zurTürkenhülfe forderte, 20» Lentner Schießpulver und im folgen-den Jahre 150. Im Jahr 1597 ließen sie sich durch kein Be-sorgniß, ihre Einmischung möchte übel aufgenommen werden, ab-halten, die Könige von Frankreich und Spanien zu ermähnen,endlich Friede zu machen, ihre Kräfte gegen die Türken zu wen-den, und den Kaiser forderten sie auf, da« Nähmliche gegendiese beyden Mächte zu thun.

Ein Aufstand des Luzernerischen Landvolkes im Rothcnbuc-geramte, welches 1570 gegen die Stadt anzog, war bald beyge-legt. Langwieriger waren die Unruhen, welche 1591 wegen einesauf Wein und Fleisch gelegten Umgeldes und der Einführungeines kleinern WeinmaßeS in der Landschaft Basel entstanden.Die Stadt, welche 1585 sich nach langen Streitigkeiten von denAnsprüchen des Lisckofs losgekauft hatte, glaubte, weniger Rück-licht auf ihre Unterthanen nehmen zu müssen- Die Vermehrungder Anlagen um den Werth eine« Rappen« verschaffte den ent-standenen Bewegungen den Nahmen des Rappenkriege«. Siedehnten sich über die Gegenden von Liestal, Farnsburg, Wal-l-nburg, Homburg und Nainstein aus. Die Eidsgenosscn han-delten oft in der Sache und man glaubte, diese beygelegt zuhaben, als im May 1594 die Unzufriedenen, welche, wie einigeJahre vorher die mißvergnügten Muhlhauser, bey einigen OrtenGehör und Aufmunterung gefunden hatten, gegen da- erhaltene