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blirch die Ernennung von vier Censoren dem Müßiggänge undder Verschwendung nachdrücklich entgegen zu wirken. Luzerngelangte durch die Folgen eben dieser Theurung, ungeachtet de«großen Einflüsse« der Nuntiatur, wieder zum Gefühle seiner ei-genen Kraft. Diese hatte mit dem Bann« gedroht, als zwischenihr und der Regierung, welche den Chorherren zu Münster Re-chenschaft über ihre Getreidevorräthe abgefordert hatte, Streitig-keiten entstanden waren; der Nuntius sah sich genöthigt, derweltlichen Obrigkeit entgegen zu kommen.
Bergfälle verschütteten 1584 daS Torf Corbiere und einengroßen Theil von Jvorne in einer fruchtbaren Gegend der Herr-schaft Aigle. In den Jahren 1593 und 1594 beschädigten Stürzedes nahen Glärnisch den Hauptflecken Marus. Zu den Merkwür-digkeiten des Jahrhunderts dürfen auch der sogenannte heiße Som-mer (*) von 1540, dessen Weine und Getreide sich auszeichneten,die Entdeckung der Salzquellen zu Panex bey Aigle, 1554, unddie Venetianische Unternehmung gezählt werden, durch welche1534 in der Nähe von Aofingen Tannen für den Schiffbau ge-§ kauft, und auf der Aare und dem Rheine weggeführt wurden.
! Der einst in vielen Thälern der innern Orte betriebene Acker-
i bau war bereit« in den meisten derselben mit der bequemern undMwohnlich auch einträglichern Viehzucht vertauscht worden. Die1 Bevölkerung deS ganzen Lande« stieg kaum auf die Hälfte dergegenwärtigen; und in denjenigen Gegenden, wo jetzt großerFabrikverdienst herrscht, kaum auf da« Drittheil. Doch hat sieia den Berggegendcn, wohin diese Erwerbsquelle sich in neuerni besten nicht verbreitete, weniger zugenommen, als an anderni D«en j weil Überschwemmungen, Bergstürze und Vergletsche-rungen manche, «inst fruchtbare Gegend verödet haben, da hin-l gegen in den flachem Landschaften der Ackerbau sich ausgedehnti und vervollkommnet hat. — Im Jahr 1533 zählte man in der
(G Zum Unterschiede eine« altem von >4'Z nannte man ihnden neuen heißen Sommer.
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