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Kaum war diese Angelegenheit beseitigt, als der Abt von 6t.Gallen alte Ansprüche auf die Planstellen in den äußern Rhode"auf die Lahn brachte; allein da die Appenzcller entgegneten-
blieben
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diesem Falle habe er auch die Pfarrer zu besolden,Forderungen unausgeführt.
In den Italienischen Vogteyen erneuerten sich aus Pera^lassung von Privatstreitigkeiten zwischen den Familien Eaeioä)'und Riimldo Malatesta die Gewaltthätigkeiten des Faustrechte^Raub und Mord beunruhigten die Umgebungen des Langenft^'Die Beamten blieben unthätig und,die Bemühungen der Eidsg"nassen, die Mayländische Regierung zu vermögen, zur H"i ^lung der öffentlichen Sicherheit mitzuwirken, waren frucht^'Lagsatzungen mußten versammelt und am Ende zehn Mann a^jedem der XII regierenden Orte abgeschickt werden, um die >ntrotzendem Ungehorsam gestörte öffentliche Sicherheit wieder h"zustellen, 1598.
Verschiedene Mahle herrschte die Pest mit großer Heftig?"'1529, 1540, 1564. Damahls starben zu Zürich 3700 b"scheu; 1577 begrub man im Spätjahre zu Bern oft bey 20 P"fönen am nähmlichen Tage. — Während der letzten 30 2"^traten viele strenge Winter «in, durch welch« die Schnee- nEismassen in den Hochgebirgen zunahmen. Noch andere f«eErzeugnisse der Erde nachteilige Umstände vermehrten die ? ^der Fehljahre; Sperrungen der Zufuhr vergrößerten den Ma"ßso, daß man diese Zeit und die ersten Jahrzehende deS folgend^Jahrhunderts die funzigjährige Theurung nannte. Man1575 und 1586 viele verhungerte Menschen todt liegen.
Mütt Kernen stieg 1586 auf iz Pfund. Die Obrigkeite» ""ternahmen Straßenbauten und andere Arbeiten, um den Per"tigen Beschäftigung und verdientes Brot zu geben. Die weißt"Orte wurden durch diese schwierigen Verhältnisse bewogen«Sitten- und Polizep-Mandate noch bindender zu machen.ruS verboth 1584 alle Spiele, geboth, ein Wirth soll keinsicheres Mahl, als um 3 Batzen ausstellen. Zürich versuchte t5S '