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schon lange verweigerten Laufstein in die Kirche von Zurzach-Der Luzernerische Landvogt Pfyfer zu Laden ließ hingegen einemBerner, welcher Danksagungen über die Rettung Genfs verkau-fen wollte, einige Abdrücke desselben hinten anbinden und ver-brenne». Schwyz ermähnte die katholischen Glarner schriftlich -Ansprüche für einen großer» Antheil an der Besetzung von Lau-desämtern, u. dgl. zu machen. Die Kapuziner und andere katho-lische Geistliche übergaben von der öffentlichen Kanzel die Nef"-mirten dem ewigen Feuer; diese hingegen nannten den PapstAntichrist, u. dgl. m. Unterin 16 May 1608 warfen die V Sr"vor einer Tagsatzung zu Luzcrn den Zürichern vor, man beeiu-trächige die Klöster im Thurgau und Rheinthase, kränke ih"Patronatsrechte. Sie beschwerten sich, daß die Züricher ihresGlauben den wahren evangelischen nennen, da sie doch im L»u-d'essrieden von 1531 zugegeben hätten, die V Orte haben K»wahren, alten, ungezweifelten Glauben, u. s. f. Als nunvich eine evangelische Lagsatzung zu sich ausschrieb, und ei»efünförtische Gesandtschaft darüber klagend eintraf, erinnertesie an die ihr gen zu Luzern, Gersau, Beckenried, beschwer"sich über das harte Verfahren ihrer Landvögte, welche das 2^im Thurgau zu bedenklichen Drohungen veranlaßten, u. s. f- ""Weit aussehender als die vorher gegangenen Streitigkeiten wnri"1610 der Gachnanger Handel. In dem ganz resocmirten Thsr-gauischcn Dorfe Gachnang, wohin mehrere Jüricherische Gcw"-nen pfarrgenössig sind, hatte der katholische Gerichtsherr,tor von Beroldingen aus Uri, durch die regierenden OrteKapelle erhalten. Dieß und Störungen des reformirtendienstes, welche er in der Nähe der Kirche sich erlaubte, hat""ein gespanntes Verhältniß hervor gebracht. An einer reform"""Hochzeit, bey welcher er sich einfand, ging dasselbe in Thätlich'leiten über. Ein Schuß auf den versammelten Volkshaufenfeinem Hause, in welche« er sich zurück gezogen hatte, veranlageinen Tumult. Das Hau« wurde erbrochen, der Gericht^"*am Kopfe verletzt, die Sturmglocke angezogen, die Kapelle »er-