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Erster Band.
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ihre Hülfe zu; weniger bestimmt und mit Vorbehalten die übri-ge» Orte. Besorgt für ihren kaufmännischen Verkehr nach Sa-bojen both die Stadt St. Galle» Geld an. Seine Mannschaftwollte Luzern nicht au- dem Savoischen Heere zurück ziehen underklärte, wenn der Herzog Feindseligkeiten beginne, werde essich zu benehmen wissen. Tagsatzungen und Unterhandlungenführten zu keinem bestimmten Ziele. Wie schon früher, behaupteteSovoien, der Vertrag von 156t sey durch den Krieg von 1589gebrochen worden. Eine eid-genossische Sendung nach Turinwurde mit leeren Höflichkeiten aufgenommen. Bern wies stand-haft jede Einmischung des Französischen Gesandten und einigerkatholischen Orte in die Verhältnisse der Waat ab, und endlichzogen beyde Theile ihr Krieg-volk zurück. Ein unsichere- Ver-hältniß dauerte fort, und schon 1613 erneuerte der Herzog beyden Eidsgenossen seine Ansprüche auf die Waat.

Die Besorgnisse wegen Spanien und Savoien, welche zeit-her meistens im Einverständnisse gehandelt, 'und deren Parteyenin den katholischen Orten dar Nähmliche gethan hatten, gabendem politischen Systeme der Züricher und Werner, welches Ver-bindungen mit dem Auslande scheute, eine veränderte Richtung.

Zu einem Bündnisse mit dem Markgrafen Georg Friederich vonBaden- Hochberg, da» wegen der beschränkten Kräfte desselbenund der jedem Angriffe ausgesetzten Lage seiner Lande nicht un-bedenklich seyn konnte, hatte zuerst Bern und nachher Zürich ein-gewilligt. Gegen die Bemühungen des Französischen Gesandtenkam dasselbe im JuniuS 1612 auf die Dauer von zwölf Jahrenzu Stande. Basel und Schafhausen cmschuldigten sich durch dirVerpflichtung, ohne die Bewilligung der Mehrheit der Eid-ge-nossen keine neuen Bunde eingehen zu dürfen. Es war zwar nur«in Dertheidigung-bündiiiß, doch mit der Verpflichtung, daß,wenn ein Theil angegriffen wird oder angegriffen zu werden be-sorgt, der andere ihm ohne Ausrede Hülfe sende. Sind beydeTheile zugleich in Kriege verwickelt, so hört die Verpflichtung .aus. Die Hülfe von Zürich und Bern besteht in 2vvo Mann zu