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Erster Band.
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Fuß, die des Markgrafen in 5oo Kürassiren und 500 Musketen-schützen. Derjenige Theil, welcher Hülfe sucht, kann nicht we-niger als ein Drittheil fordern. Die beyden Städte können Mtder Mannschaft Geld verlangen. Sie bezahlen mährend der bey-den ersten Monathe den Sold ihrer Hülfe; er wird ihnen abervon dem Markgrafen in drey Jahren nach geendigtem Krugwieder ersetzt. Vom dritten Monathe an bezahlt ihn der Mark-graf, und die Städte vergüten denselben binnen fünf Jahren eu. s. f. — Eine Verbindung mit der Deutschen Union, wozuBern 1613 bereit war, unterblieb wegen des Widerspruches derandern evangelischen Orte. In Zürich bildete sich unter derLeitung von Leuten, welche die obersten Stellen bekleideten, en>eüberwiegende Partey, die nach den Vortheilen lüstern war, welchedie Anschließung an fremde Mächte sie hoffen ließ. Der Fran-zösische Gesandte hatte 1612 die Eidsgenoffen vor Entzweyungtwegen Glaubenssachen nachdrücklich gewarnt und ihnen die wahreLehre gegeben, daß nur durch Trennung ihre Freyheit infahr gesetzt werden könne. Sein Einfluß vermehrte sich auch tdem Vororte. Jetzt sagte man dem großen Rathe, weil dasSystem, sich mit fremden Herren nicht einzulassen, gegen denMarkgrafen' sey aufgegeben worden, könne man dasselbe auchnicht mehr gegen Frankreich behaupten, und 1613 wurde be-schlossen, dem Bunde der Eidsgenossen mit diesem Reiche bey)"'treten. Die Zünfte, denen man dieß anzeigte, widersprachtnicht. Der Französische Gesandte, Castille, fand sich selbst ^und am r^o Januar 1614 wurden der BunöeSbrief von sstv--und der Deybrief der evangelischen Orte von ihm und dem gr^ßen Rathe beschworen.

Nur durch das Bündnerland konnte Venedig in Kriegtmit Spanien und Oesterreich Zuzug erhalten. Die ErneuerungsciilcS Bündnisses mit Bünden hatten Frankreich und Span'tgehindert. Bald entsprach Zürich, 1614, den Einladungen ^»es Venetianischen Gesandten, ungeachtet in der Stadt und ader Landschaft sehr Viele ihre Mißbilligung äußerten, und der