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Erster Band.
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Wallis beantwortete die Beschuldigung, eS beobachte denmit den VII Orten nicht, mit Versicherung seiner Rechtgläubig'keit und Beziehung auf seine Befugnisse. Endlich beschloß mau,das Mißtrauen aufzugeben, das Schmähen zu verbiethen und d>eGeistlichkeit aufzufordern, den Frieden zu befördern.

In Bünden hatte die Gährung sich erneuert und die Ge-müther wieder in Bewegung gesetzt; alles durch fremden EinstsMit Oesterreich im Kriege und von Spanien bedroht, h"tt^1617 die Denetianer aufs neue Verbindungen und die Bc»M'gung des Durchzuges für Hulfsvölker nachgesucht. Ihnen arbei-tete der Spanische Bothschafter entgegen und warb um g"«^Verbindungen mit seinem Herren. Die seit Heinrichs IV Er>«^'.düng unter einer schwachen, durch Günstlinge geleiteten Reg^'rung schwankende Französische Politik wirkte zuerst gegen d>eSpanische Verbindung, befriedigte sich aber endlich damit, ^weder die Spanische, noch die Denetianische Statt haben stüst'Eine durch den Landeshauptmann Rudolf Plant«, Venedigerbitterten Gegner, geleitete Volksbewegung veranlaßte die 2lu('stellung eines Strafgerichtes zu Chur, welches die AnhängtVenedigs bestrafte und beschloß, daß die Geistlichen beyderReligionen von den öffentlichen Angelegenheiten ausgesetzt"^seyn sollen. Ein allgemeiner Bundestag zu'Davos verordM'die Neligionsängelegenheiten in den drey Herrschaften in der bis-herigen Lage bestehen zu lassen, bewilligte aber die ErricistMeiner Schule zu Sondrio. — Der obere und der X GeriäM'bund, welche mit dem Strafgerichte unzufrieden waren, um-nahmen zu Jlanz eine Abänderung seiner Beschlüsse; aberbestätigte sie. Im Februar 1618 sperrte der Spanischenator zu Mayland gegen die Bündner, und diese ergriffe« G"'genmaßregeln. Im obern Engadin floß Blut. Man sprach MSpanischen Geldvcrtheilungen, von Versuchen, den Maysii"^sehen Vertrag in Erfüllung zu bringen, von einem Ansch^*gegen das Veltlin und das Leben seiner reformirten EinwofM'Die zu Lergün wegen kirchlicher Angelegenheiten versamme