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feit und der heldenmüthige Tod der Anführer vergütete das un-vorsichtige Vordringen in einem feindseligen Lande nicht. DirBerner verloren 2 vv Mann, und eine Anzahl Bündner fiel mitihnen. Dem Heere fehlten Kriegsbedürfnisse und fester Muth.
Es zog sich nach Bünden zurück, und kaum konnten die Spanierglauben, daß der Rückzug nicht Kriegslist sey. B«Y der Fin-stermünz erlitten hingegen die Oesterreich» von den Engadinemeinen Verlust. Mißtrauisch gegen die Absichten der Züricher undDeiner hatte der obere Bund einen Zuzug von 1500 Mann auSden V Orten erhalten, strenge Maßregeln gegen die Neformirte»"griffen, den Französischen Gesandten zurück berufen, und da-durch die beyden andern Bünde veranlaßt, das Nähmliche gegendiesen zu thun. Eine cidsgcnössische Bothschaft, welche Frie-den stiften sollte, konnte sich selbst nicht einverstehen. Gebiethe»rische Anmaßungen des Französischen Gesandten wurden von denBündnern zurück gewiesen. Unverrichteter Sache gingen die«idsgenöffischen Lothen nach Hause, und die Bcrnerischen Völkerfolgten ihnen nach.
Als 1621 die katholischen Gemeinen des obern Bundes mitSpanien in «ine besonder« Verbindung traten, auch die Sagesich verbreitete, dieser Bund sollte von den beyden übrigen ge-trennt werden, bildete sich eine neue Partey, welche sich dieGutherzigen nannte. Weil man die neuen Fortschritte der Spa-nischen Partey dem Einflüsse des PompejuS Plant« zuschrieb,wurde er von 18 Verschwornen in seinem Schlosse Nietberg über-fallen und mit einer Axt erschlagen. An ihrer Spitz« standGeorg Jenatsch, der die Predigerstelle mir derjenigen einesDslköaiiführers vertauscht hatte, Soo Engadiner und vertrieben«Dtünsterthaler drangen in den obern Bund, vereinigten sich mit dendedrängten Schamsern, wurden aber von den Spanisckgesinnten,welch« durch die iSooMann aus den V Orten unterstützt waren,öurück getrieben. Neue Hülfe von Ehur und dem GotteShauSbundrvereinigte sich mit ihnen, und am 11 April mußten die Völkerder V Orte sich mit Verlust ihres Geschützes und Gepäckes nach