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m« Elsaß. Kaiserliche Retter töbtcten 1633 bey Ramsen eineAüricherische Schildwach« und plünderten die Wohnungen der dor-tigen Reformirten.
Wichtiger und folgenreicher waren die nachhingen Ereignisse.Als Zürich eine nach Stein gelegte Besatzung abgerufen hatte,"schien im September plötzlich der Schwedische General Horn ander Spitze eines Heeres vor dieser Stadt. Plünderungen ge-schahen. Gebietherisch wurde der Durchzug gefordert. DieHauptleute von Luzern, Schwyz und Zug, welche auf der Thür-gallischen Seite standen, fanden sich zu schwach, um Widerstanddu leisten. Ohne Beschädigungen deS Landes zog das Schwe-dische Heer vor Constanz, und der Feldherr entschuldigte sichschriftlich bey den regierenden Orten. Entrüstet wandten dirV Orte sich an den König von Frankreich und forderten Zürichauf, die Beschimpfung rächen zu helfen; allein diese» beschränktesich auf Vorstellungen. Auf der Tagsatzung zu Baden konntendie EidSgenossen sich nicht zu einer gemeinschaftlichen Maßregeleinverstehen; allein nach einigen vergeblichen Stürmen und aufdie Vorstellungen des Herzog« von Rohan zogen die Schweden>m Oetober wieder von Constanz weg. Mittlerweile waren 3oooMann aus den IH Ländern und Zug in die St. Gallische Land-schaft gezogen und hatten den Obristwachtmeister des Thurgaues,Kilian Keffelring von Busnang , welcher einige Jahre vorher dasSüricherische Bürgerrecht erhalten hatte, gefangen genommen, als" nach Weil kam, um sich für das Thurgau über PlünderungenSchwedischer Reiter zu beklagen. Eine strenge Folter sollte ihmdas Geständniß auspressen, er habe den Schweden Vorschub ge-than. Er beharrte auf seiner Unschuld, wurde nach Schwyz ge-sührt, ungeachtet der Einwendungen Zürichs und Berns, auchder Vorstellungen der »»parteyischen Orte und des FranzösischenHofe«, siebenzig Wochen lang eingekerkert, mit ungewohnten Mar-tern belegt, endlich zu einer Geldstrafe von Looo Gulden undzur Bezahlung von 8356 Gulden an die Kosten und icio Kro-nen an die Aerzte verurtheilt und nicht losgelassen, bis dies«
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