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Erster Band.
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und 1524, als auf Zwingli'S erstes freye» Auftreten gegründet.Bern wählte dazu da» Hunderteste Jahr seiner Reformation, 1628.In der großen Kirche verpflichteten die Räthe und die sämmtli-chen Bürger sich eidlich, bey derselben zu bleiben.

Die drohenden Kriegsgefahren veranlaßten nicht nur Ver-besserungen des innern Kriegswesens und der Grenzanstalte», son-dern auch die weitläustigen und kostbaren Befestigungen mehre-rer Städte. Die zu Zürich 1613 begonnene wurde nur nachlanger Zeit beendigt. Man nahm fremde Offiziere in seineDienste. Zürich gab 1629 dem Obrist Beblitz ein Wartgeld.Aehnliche» thaten auch Basel, u. A. — Ueber die Art der Be-waffnung findet man in der eidsgenöffischen KriegSordnuug we-gen Bünden von 1607 : >, Eine Fahne von äoo Mann soll ha-ben 150 Rüstungen, 150 Musketen, iLo Spieß«, 50 Hellebar-den." — Binnen 4o Jähren stieg daS Verhältniß der Fcuerge-wehre so, daß in dem Defension»! von 1647 auf ioo Man»Musketen, 15 Harnische, 15 lange, bloße Spieße und 10 Helle-barden gefordert wurden.

Im Jahr 1615 ließ Zürich die Begleiter eine» Bernerische«Landvogtes nach Baden, unter welchen sich 5 Glieder de» klei-nen und zo des großen Rathe» befanden, nach älterm Beyspielebewillkommen, abhohlen, mit vielen Ehrenbezeugungen empfan-gen , in Gasthöfen und auf dem Gesellschaftshause zum Rüdenbewirthen (*). — Bey dieser und bey andern Veranlassungennennen Bernerische Staatsschriften und Geschichtschreiber die Glie-der de» großen Rathe» die Bürgerschaft.

Immer noch hießen die EidSgenoffen sich in ihren Kund-

G) Nicht nur damahls, sondern bis aus Ende des XXUl ^Jahrhunderts geschahen öffentliche Lewirlhungen ftn Nahmen desStaates. Untergeordnete Staatsbeamten machten dabey die Ehren,bezeugungen. Die hebern RegierungSgliedec erschienen als bloßeGäste; ffe waren nicht genöthigt, ihre wichtigen Amtsgeschaste durchlästige Bemühungen zu unterbrechen, mancherley kostbare Einrich-