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Zweyter Band.
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vocrs part vous obrervier lour ce n guoi vons otes obliges.In der nachherigen Untersuchung behaupteten Leuenberger und an-dere Anführer, der Seeretmr des Gesandten habe ihr Benehmennicht mißbilligt und ihnen Hoffnung auf Unterstützung gemacht^).In ihrer Antwort an den Gesandten vom zo erklärten die Aus-schüsse, sie wollen ihre Herren regieren lassen, wie ihre Altvor-dern, bathen um Verwendung bey dem Könige, verhießen dage-gen ihren geringen Beysprung, und zeigten an, sie werden ihreBeschwerden nächstens dem Gesandten mittheilen. Leuenbergerhatte die Obrigkeit zu Bern eingeladen, Mitglieder, die ernannte, welche den Bauern gefällig seyen, nach Hutcweil zu sen-den, und fügte neue Forderungen bey: Abtretende Landvögtesollten je zu 10 Jahren vor die LandSgemeine zur Rechenschaft ge-stellt, Zinsen und Zehenten einsweilen nicht bezahlt, nachher aufdie Hälfte vermindert werden, u. dgl. — Nun entboth die Tag-satzung durch den Untervogt zu Baden „den Ehrsamen, Lieben,Besondern, deren Ausschüsse am 2o/3o April zu Huttweil sichversammlen, ihren günstigen, wohlgemeinten Willen und Gruß ",mahnte sie von Thätlichkeiten ab, forderte sie unter sicherm Geleitezu und von dem Rechte auf, binnen Monathsfrist ihre Erklärungeinzugeben, versprach ihnen, wofern sie nicht vorher mit ihren

G) In seiner damahligen Lage konnte Frankreich die Zerrüt-tung der EidSgenossenschaft nicht wünschen. Aber der Gesandtescheint in der Ungewißheit, ob die Bauern ihren Bund behauptenwürden, bereits ihre Zuneigung gesucht zu haben. Die Erneue-rung des Bündnisses zwischen Frankreich und den Eidsgsnvssen wardas Ziel seiner Politik, und weil die Obern zögerten, so mochteihm der Anlaß willkommen seyn, Einfluß aus das Volk zu erhalten.Sehr leicht konnten unter solchen, Umständen seine Angestellten inihren mündlichen Aeußerungen gegen die Bauern noch weiter gehen.Deukiich zeigt die Zuschrift dieser letzteren an la Barde, daß dieWünsche Frankreichs ihnen nicht unbekannt waren. Bald nachhermachte la Barde sich kein Bedenken, Solothuru von den übrigenEidsgenoffen zu trennen.