Band 
Zweyter Band.
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verwundet. Den Verlust der Bauern erfuhr man nicht genau.Allein sie waren durch die Wirkung des groben Geschützes,und die Flamme des in Brand gerathenen Dorfes WollenS-weil erschüttert. — Ein Versuch auf Aofingen war ihnen miß-lungen, und sie kannten die Gefahren, welche von Bern undLuzern her sie bedroheten, besser, als die von einander abge-schnittenen eidgenössischen Befehlshaber. In einem demüthigen.Briese, mit der Erbiethnng, Anisen und alle Verpflichtungenseinen gnädigen Herren zu leisten, wenn diese die alten Frey-heiten anerkennen, bath Leuenberger um Einstellung der Feind-seligkeiten. Eine solche wurde bis auf den folgenden Morgenbewilligt, mit der Aufforderung, daß ein zahlreicher Ausschußsich alsdann im Lager einfinde. Christian Schhbi wollte dieNacht zu einem Angriffe auf das Lager benutzen; aber die un-einig und muthlos gewordenen Bauern wagten eS nicht; undam Morgen des 4 Juni fanden sich 24 Ausgeschossene aus demGebiethe von Bern, 7 von Luzern , 2 von Basel und io vonSolothurn ein; an ihrer Spitze als Sprecher Thomas Peinli,Untervogt zu Aarburg. Die Berufung der Bauern auf LasStanzer-Verkommniß widerlegte der Aüricherische BürgermeisterMaser, und erklärte, kraft desselben seyen die eidsgenössischenStände verpflichtet, den Obrigkeiten Hülfe zu leisten. DenAntrag der Bauern, gehorsam zu seyn, wenn der Bund dervier Landschaften und der Vertrag auf dem Murifelde bestätigt,gegenseitige Niederlegung der Waffen genehmigt, eine Zusammen-kunft von zwey Abgeordneten aus jeder der vier Städte undzwey Bauern aus jeder Herrschaft (jedem Orte) angeordnetwürde, verwarfen die eidsgenössischen Befehlshaber mit derAnzeige, die Bauern sollen aus einander gehen und dieBundes-briefe ausliefern; die Entscheidung der Angelegenheiten sey demRechte vorbehalten, die Bestrafung der Rädelsführer den Obrig-keiten überlassen, nnd die Verbündeten werden die Gewalt bisnach Leistung der Huldigungen beybehalten; den Vertrag vomMurifelde werde man beobachten, wenn er billig sey. Die