Band 
Zweyter Band.
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Berner, Solothurner und Basier nahmen die Bedingungenan; die Luzerner entschuldigten sich durch den Mangel an Voll-macht , verhießen aber auch, die Waffen niederzulegen. Nununterwarf sich der untere Aargau den Verbündeten, ungeachtetdie Dauern an den meisten Pässen starke Verhaue angebrachthatten. Die Solothurner zogen nach Hause, und die Land-schaft Basel gehorchte, als die Bewaffneten der Stadt gegensie zogen.

Leuenberger, der sich bald Obmann, bald Oberst, bald Landes-hauptmann nannte, eilte in den obern Aargau zurück. Er undseine Genossen suchten die Verträge vom Muriftlde und vonMellingen gegen Bern zu behaupten, und die Schuld der Er-öffnung der Feindseligkeiten auf die Stadt zu wälzen. Leuen-berger erboth sich zwar zur Huldigung, führte aber jetzt nochdie Sprache eines Befehlshabers, indem er verhieß, die Wider-spänstigen zum Gehorsame zwingen zu helfen. Bey den An-führern des eidögenössischen Heeres beklagte er sich über dasVorrücken und das feindliche Verfahren des Bernerischen. Nochwar die Verbindung zwischen diesem und dem eidsgenössischennicht geöffnet, und die Befehlshaber des letztern ertheilten nocham 7 Juni, aus dem Hauptquartiere Kömgsfetden, Leuenbergerneine einläßliche Antwort; doch mit der Aufforderung, sogleichdie Dundesbriefe auszuliefern. Allein der General Sigmnndvon Erlach rückte an der Spitze von 7ooo Mann mit 16 Feld-stücken längs der Aare vor. Schon hatten die Landgerichte ge-huldigt, als er unversehens am 8 bey Langenthal auf ungefähr2von Empörte, meistens Emmenthaler, stieß. Er verfolgte sieauf ihrem Rückzüge bis Herzogenbuchsee. Nach einem hart-näckigen Widerstände auf dem Kirchhofe, zwischen den Gebäudendes brennenden Dorfes und im Gehölze wurden sie geworfen,Viele getödtet oder gefangen, die klebrigen zersprengt, und soeine Unternehmung aufgelöst, deren Urheber weiter gehende Planehatten, als sie dem Volke zu eröffnen sich getrauten, ohne da-bey die Fähigkeiten und Hülfsmittel zu besitzen, um die Menge