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Zweyter Band.
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Zweyer« als einen seiner größten Gegner an. Eben so oft hatte,er den geschmeidigen, als den gewandten Staatsmann durch-blicken lassen, und vielleicht eben deßwegen, ungeachtet vorzüg-licher Eigenschaften, es mit den Meisten verdorben. Endlichentschlief auch diese Fehde.

Schon vor den innern Unruhen und auch nach denselbensuhlte ein großer Theil des eidgenössischen Landes die Nach-theile einer allgemeinen Wohlfeilheit, welche oft dem Druckeschwerer Theurungen nachfolgt. 165't galt der Mütt Kernen (*)zu Schafhausen 20 Batzen. Nach dem Kriege waren die Klagenüber das Sinken des Werthes der Grundstücke, das Unvermögen,Zinsen und Zahlungen zu leisten, allgemein. 1660 und 1661wanderten viele Tausende nach Wiirtemberg, in die Pfalz undandere Gegenden aus. — Um diese Zeit und ebenso zu Anfangder Fünfziger - Jahre äußerten sich öfters Erderschütterungen.

Die evangelischen Orte, welche theils damahls, theils in derFolge von Hessen, Würtemberg, Kurbrandenburg und vielenandern Deutschen Fürsten zu Gevatter gebethen wurden, (**)bewilligten 1656 Kursachsen und Kurpfalz Leibwachen, Zürichund Bern 1658 Venedig ein Regiment von 1200 Mann. —1656 forderte die Oesterreichs-Tyrolische Regierung die Wieder-einlösuLg des Dorfes Ramsen, dessen Gerichtsbarkeit die Züriche-rische Municipalstadt Stein schon 1559 angekauft hatte, Und1659 erfolgte wirklich eine gewaltsame Besitznahme; doch be-haupteten beyde Mahle Züricherische Abgeordnete zu Innsbruckdas hergebrachte Verhältniß.

Weit voraus war der Eidsgenossen wichtigste Angelegenheitdie Dundcserneuerung mit Frankreich. Das Ansuchen derHochburgundischen Stände, mit ihnen in ein Bündniß zutreten, wollten 1651 und 1652 die Eidsgenossen nicht bewilli-

G) Nach dortigem Maße ungefähr 110 bis n 5 Pfund.Gegen Zürich that 1652 dieß auch der katholische Grafvon Pappenheim.