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Zweyter Band.
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Vorstellungen gemacht, und die entsprechenden Antworten beyderTheile zu derselben Befriedigung gegen einander ausgewechselt.Eine Unterhandlung über die Neutralität der IV Waldstädte,auch der Städte Aell, Constanz und Bregenz, zerschlug sich,weil Frankreich nur einwilligen wollte, wenn diese Plätze vonden EidSgenossen allein würden besetzt werden, der Kaiser hin-gegen die Hälfte der Besatzung zu geben forderte. Eine Grenz-verletzung bey Riehen zum Behufe eines schnellen Angriffes aufRheinfelöen, der aber mißlang, entschuldigte der Marschall vonCrequi dadurch, daß die gewöhnliche Straße unbrauchbar undder von iHm betretene Boden eine neue Besitzung Basels sey.Frankreich wußte endlich seine Gegner zu trennen und dadurchdesto vortheilhaftere Frieöensverträge zu erhalten. In den mitSpanien 1678 zu Nimwegen geschlossenen Frieden ward Hochbur-gund an Frankreich abgetreten , diese Macht dadurch in noch größereunmittelbare Berührung mit der Eidsgenossenschaft gebracht unddurch die Erwerbung der Stadt Freyburg im Breisgau, zuderen Ueberlassung an Ludwig HV der Kaiser in seinem Friedens-schlüsse, 1679, sich bequemen mußte, bedrohete des Königs wach-sende Macht die Eidsgenossen wieder von einer andern Seite Her.In diesen Friedensverträgen waren die XIII Cantone (*) ein-geschlossen, der Zugewandten hingegen wurde nicht gedacht.

Der nähmliche Bischof Conrad von Roggenbach, welcher mitBern sich wegen des Mllnsterthales entzweyt hatte, erneuertedie schon 166Z dem Reichstage eingegebenen Ansprüche auf dasMünster zu Basel 1670 und 1771 gegen diese Stadt selbst ,und forderte auch den Kirchenschatz mit Gebäuden und Gefallen,welche dazu gezählt wurden. Die katholischen Orte unter-stützten seine Forderungen gegen die Stadt. Gleichwie der Bi-schof die Vorstellungen der evangelischen Orte nicht beantwortete,so beobachtete Basel das Stillschweigen gegen die Katholischen,

G) Um diese Zeit begannen die Eidsgenossen leibst, sich häufigerdieser Benennung zu bedienen.