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Als im März 1674 auf den Antrag der Eidsgenossen wegender Neutralität der Freygrasschaft, des Elsaßes, Dreisgaues undder IV Waldstädte unterhandelt werden sollte, fehlten dem Spa-nischen Gesandten die Vollmachten; diejenigen des kaiserlichenerklärte der Französische als unzureichend. Mittlerweile zogenHülfsvölker aus einigen Orten in das aufs neue von Frankreichbeörohete Hochburgund, und einer Spanischen Verstärkung wurdeder Durchzug dahin gestattet. Selten schützen bloße Einwen-dungen eine unbewachte, von feindlichen Heeren umringte Grenze.Wiederhohlt erfuhr die Baselfche Beunruhigungen von Oester-reichischen , für die Beschützung des Bisthums oder Hochburgundsbestimmten Truppen, und unangefragt führte- der Graf vonStahrenberg eine Abtheilung, welche er beym Ausflüsse der Dirsgelandet hatte, über Basels Gebieth; ganze Heere ließen sichHingegen in diesem, wie in andern Kriegen zurück halten, so-oft kräftige Gegenvorstellungen durch Bewaffnete unterstütztwaren. Plötzlich bemächtigte sich im Frühling 1674 der Königselbst der Freygrafschaft wieder, und ein Französisches Heer unterTurenne näherte sich Basels Grenze. Nun versammelte sich dieTagsatzung zu Aarau, und zwey Monathe lang bewachten 1500Eidsgenoffen die Stadt Basel. Nach Mühlhausen sandten Anriehund Bern 200 Mann, und wiederhohlten im Winter diese Be-wachung gemeinschaftlich mit Schafhausen. Die Räumung desdurch die Franzosen besetzten Bisthumes erhielten 1675 die ka-tholischen Orte sogleich dadurch, daß sie 70» Mann dem Bischöfezusandten. Einige Mahle überließen während dieses KriegesAürich und Bern der Stadt Straßburg mehrere 100 Mann,und in den Jahren 1676 ünd 1678 bewachten 4oo» bis ZoooEidsgenossen Basel und seine Umgebungen. Auf die AnfrageFrankreichs, wie die Eidsgenossen sich benehmen würden, wenndie Allirten einen Durchmarsch versuchen wollten, antwortete dieTagsatzung im Februar 1677, man würde nichts unterlassen,um jeden solchen Versuch einer fremden Macht mit Nachdruckzurück zu treiben. Den kriegführenden Mächten wurden indeß
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