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seinen Lanösleuten ein allgemeines Mißtrauen gegen das Defen-sional und den Verdacht erregt, man suche durch aristokratischeEinrichtungen die Volksfreyheit zu unterdrücken. Ungeachtet diedrey übrigen Waldstätte und Zug öffentlich bekannt machten,jedem Orte sey die Gerichtsbarkeit über die Seinigen vorbehalten,beschränkte sich dennoch die Schwyzerische Landsgemeine 1677auf die allgemeinen Bundes-Verpflichtungen , sagte sich von demDefension«! gänzlich los, und die Beförderer desselben wurdenbedroht. Vergeblich erinnerten die übrigen Orte, daß die neuereArt des Krieges schnelle und zuvorkommende Maßregeln, er-fordere; Schwyz und katholisch Glarus, über welches sich dieGährung auch verbreitet hatte, blieben von den eidgenössi-schen Berathungen über die Grenzbewachung weg; doch trenn-ten die übrigen Orte sich um so viel weniger, weil neben Baselauch Solothurns Grenze mehrere Mahle von den fremden Heerenbedroht war. Auf der Tagsatzung übten ihre Bothen eine Hand-lung gemeinschaftlicher höherer Gerichtsbarkeit aus, welche nochweiter ging, als diejenige von 1668. Sie erklärten den Schornound noch zwey seiner Gehülfen, Heller und Frischherz, als Störerder öffentlichen Reihe, verbannten sie aus allen ihren Gebiethenund setzten auf Schor.no loo Ducaten. Von Schwyz her wurdeauch die Zugerische Gemeine Menzingen aufgeregt. Schon hatteZug die Eidsgenossen gemahnet, als das feste Anschließen derBaarer an die Stadt die Unruhig?» nachzugeben nöthigte. Alleinim folgenden Jahre stimmten Demagogen in Uri und Obwaldendie veränderliche Menge so, daß die Lamdsgemeinen vorn Defen-sional zurück traten und beschlossen, keinem Arte zuzuziehen, biser wirklich angegriffen sey. Um diejenigen Magistratspersonen,welche das Defension«! unterstützt hatten , vor GeiEaltthätigkeitenzu sichern, mußten die dem Instrumente beygedrückteik Siegeldieser Orte abgelöst und ihnen zugeschickt werden.
Zu Genf verzehrte den 18 Januar i67o eine um Mitter-nacht ausgebrochene Feuersbrunst die auf der Rhonebrücke er-bauten Häuser, und 120 umgekommene Menschen büßten das in