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gen der Abgeordneten überzeugte, welche zeigten, daß die StaatS-verträge, durch welche Gex an Frankreich gekommen war, und derBeybrief des Bündnisses von 1602 die Rechte der Genfer außerZweifel setzten, oder daß die Rücksicht auf den Krieg, welchen erbald nachher wieder begann, ihn zu mildern Gesinnungenstimmte. — Dem Versuche Frankreichs, Bern zu vermögen,die Rekrutirung als eine Erwiederung dieses Entgegenkommensfrey zugeben, entsprach dasselbe nicht. Den Bund mit Wallishatten die katholischen Orte 1681, denjenigen mit Savoien die VOrte und Freyburg 1684 erneuert, und 1686 waren auch die übri-gen katholischen Orte und der Abt von St. Gallen demselbenbeygetreten. — Dem Könige von Spanien bewilligten 1684 seineverbündeten Orte 2000 Mann und 1690 4ooo für das May-ländische.
Die Einschließung in den 1684 zwischen dem deutschen Reicheund Frankreich auf zwanzig Jahre geschlossenen Waffenstillstandnahmen die Eidsgenossen an, weigerten sich aber, die Gewährlei-stung desselben zu überyehmeu. Als im September 1688 Frank-reich unter nichtigen Vorwänden diesen Waffenstillstand brach undseine Truppen in Schwaben einfielen, erneuerten die Eidsgenossenihre Bemühungen, die Neutralität der IV Waldstädte der StadtConstanz und eines Grenzstreifens (lisiKe) zu erhalten; dochmachte Frankreich auch dieß Mahl allzu starke Forderungen, und derKaiser wollte nicht einwilligen. Jeder Canton und zugewandteOrt schickte 2o Mann zur Bewachung der Baselschen Grenze, mitdem Befehle, einem einrückenden Feinde, dessen Uebermacht nichtallzu groß sey, sich zu widersetzen, in letzteren Falle aber sichzurück zu ziehen. Ein in Bereitschaft gehaltenes vermehrtes De-fenstonal und der Landsturm selbst sollten alsdann der gefährdetenGrenze zu Hülfe eilen. Als im December die Franzosen Walds-hnt überraschten, brandschatzten und über den Rhein auf dieeidsgenössischen Posten schössen, rückte die Grenzbesatzung vonBasel-Aeugst her in den untern Theil des Frickthales ein. Einösterreichischer Antrag, diese Landschaft den Eidsgenossen auf