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Zweyter Band.
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fünfzig Jahre zu verkaufen oder zu verpfänden, kam nicht zurAusführung, weil die Htadt Rhcinfelden nicht zugleich überlassenwerden sollte und später der Kaiser selbst nicht mehr zur Abtretunggeneigt war. Eine Zagsatzung folgte auf die andere. Doch bliebSchwyz so zurück, daß 1689 von der Tagsatzung beschlossenwurde, dieser Ort sollte nicht mehr eingeladen werden, wenn erlänger ausbleiben würde. — Durch unausgesetzte Vorstellungenbrachten es die Eidsgenossen dahin, daß eine Französische Befesti-gung zu Grenzach wieder geschleift und 1691 der Plan, Hünin-gen bis an die Grenzen von Basel auszudehnen, aufgegeben wurde.Auf ähnliche Weise benahm man sich gegen Oesterreich, alsauch zu Beugst beunruhigende Arbeiten unternommen wurden.Je nachdem eine der kriegführenden Mächte einen Einfall der an-dern fürchtete, drang sie auf die Bewachung der eidgenössischenGrenze. Eine Zeit lang trug 169o Frankreich zur Besoldungeiner Grenzbesatzung von Zvoo Mann bey; doch behielt Zürichsich vor, die Seinigen selbst zu bezahlen.

Indeß die Oesterreichischen Erbvereinsgelder von vielen Jahrenunbezahlt waren, lockten neue Geldzuflüsse Frankreichs Schweizervon allen Orten her unter seine Fahnen. Vereinigt forderten 1689die Alliirten die Eidsgenossen auf, sich von Frankreich loszu-sagen; allein diese bezogen sich auf ihre Verpflichtungen, undebenso beantworteten die Katholischen Drohworte des spanischenGesandten. Einem Versuche, die Neutralität des HerzogthumsSavoien auszuwirken, kam 169o die Eroberung dieser Landschaftdurch die Franzosen zuvor. Gemeinschaftlich handelte man inden Verwendungen für die Sicherheit der Stadt Genf und desWisthums Basel. Genf und Mühlhausen erhielten bey der Annä-herung fremder Heere Besatzungen von den reformirten Orten,und in den ersten Jahren des Krieges wurde die gemeinschaftlicheGrenzbewachung von Basel mehrere Mahle wiederhohlt. DemKaiser ward 1691 ein eidsgenössisches Regiment von 2ooo Mannunter dem Züricherischen Oberst Bürkli zur Beschützung der nahegelegenen Vorder-Oesterreichischen Lande bewilligt, nach Eon-