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Franzosen bedrohet war, loo Centner Pulver, und 1696 erhieltder Kurfürst von Brandenburg von den evangelischen Standeneine Leibwache. Die letzten Jahre des Kriegeö waren wenigerbedrohend siir die eidgenössische Grenze. Auf die Friedensver-handlungen zu Nyswi'k wünschte Bern einen eidgenössischen Abge-ordneten zu senden, und wurde von Basel unterstützt; allein diekatholischen Orte waren dazu nicht geneigt. Man besorgte dieMißbilligung Frankreichs. Nun fand auch Zürich Bedenklich-keiten, und die Sendung unterblieb. Gemeinschaftlich empfahl mandagegen den eontrahicenöen Mächten die Ausnahme der zugewand-ten Orte in die Friedensverträge. Ausdrücklich wurden in denRyswickerfrieden 1697 Cantone und Zugewandte aufgenommen,und der Verzicht Frankreichs auf seine Besitzungen und Befesti-gungen am rechten Rheinufer war auch für die Eidsgenossen wichtig.Von einem Versuche, den sie nach dem Friedensschlüsse machten,die Schleifung der Festung Hüningen von dem Könige zu er-halten, ließen sie schon durch die Bedenklichkeiten des Gesandtensich abhalten.
Die Anzeige, welche Wilhelm III von seiner Thronbesteigungin England gemacht hatte, beantworteten nur die reformirten Ortebeglückwünschend. Mit Thomas Coxe, seinem außerordentlichenGesandten (eavo^s exrraarckillaire), welcher 1689 eintraf, umeine Werbung von 8000 Mann zu unterhandeln, traten Zürich,Dern(^), Schafhausen, die reformirten Glarner, Appenzellerund die Stadt St. Gallen über einen Schirmvertrag, doch ohneNachtheil des Bundes mit Frankreich und des Erbvereines, fürdie Ueberlassung von 4ooo Mann in Unterhandlung ein. DieVereinigung (so nannte man den Vertrag) sollte zum Schirme desKöniges, seiner Gemahlinn, der drey Reiche England, Schott-land, Irland und der eidsgenössischen Contrahenten dienen. Eingrößerer Sold, als der Französische, und günstige Bedingungen
G) Batet wurde durch die Nähe Frankreichs von der Theil-nahme abgeschreckt.