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Frankreich gehörten, vnö im Felde selbst seyen die Waffen öerAllirten gehemmt worden, Iahlreich waren hie Gegenvorstellun-gen und Unterhandlungen. Die Eidsgenossen brachten in Erinne-rung , die in ihren Landen verfertigten Waaren seyen noch durchden Vertrag von 1561 zollfrei.) gewesen; die durchgehenden nachdemjenigen von 1587 nur dem halben Jolle unterworfen worden,und schon Habe man 1654 Vieles nachgegeben. Im Februar 1700wurden endlich die neuen Jolle eingeführt. Man suchte nun durchandere Wege die Oesterreichischen Jollstätten zu vermeiden, sprachvon Aufhebung alles Verkehres mit Deutschland und schickte imNovember eine Gesandtschaft nach Wien, deren Bemühungendie Rücksicht auf den Ausbruch des Spanischen Succeffions-Krie-ges unterstützte. Am 18 Januar 1701 Hob der Kaiser die neuenJolle auf, in der Erwartung, daß die Eidsgenossen den Erb-verein und die alten Vertrage beobachten und mit dem HauseBourbon in keine nähere Verbindung treten werden. An dieKosten der Sendung hatten ein Theil der innern Orte und derAbt von St. Gallen nichts beygetragen.
Schafhausen hatte seinen Bürger, den Eberhard im Thurn,Herrschaftöherrn des zunächst bey der Stadt im Nellenburgischenliegenden Dorfes Büstngen wegen Geisteszerrüttungen anhaltenund in das Hospital bringen lassen. Er bekannte sich zur katho-lischen Religion, lästerte die reformirte, und nun forderte dieOesterreichische Regierung gebietherisch die Freylassung ihres Va-sallen. ES kam so weit, daß SchafhausischeS Eigenthum im Nel-lenburgifchen verkauft, die Aufhebung angesehener Bürger ge-drohet, die Einlösung des Fleckens Thäingen und mehrerer Dorf-schaften gefordert wurde, welche 1651 an Schafhausen warenverpfändet worden. Die Stadt berief sich auf Verträge unddarauf, daß im Thurn ihr Unterthan sey. Endlich verstand sich,i7oo, Schafhausen zur Loslaffung desselben. Die drückendenOesterreichischen Maßregeln hörten auf; aber weder die Verwen-dung der Eidsgenossen, noch eine Sendung des BürgermeistersHolländer nach Wien konnten die Einziehung der Pfandschaft hin-