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Eröffnungen. Auf die Grundlage der frühern Verträge wurden4000 Mann in zwey Regimentern bewilligt, mit dem Vorbe-halte, daß die Hauptlente regierungsfähige Bürger beyder Städteseyen. Um feinen Anträgen desto mehr Beyfall zu verschaffen,verhieß der Resident der nicht geringen Anzahl derjenigen, welchenach Anstellungen lüstern waren, die Werbungen sollten baldbeginnen. Zürichs zugängliche Seite glaubte er darin zu finden,wenn er sich auf die Wichtigkeit der Italiänischen Seide fürseine Fabriken, und auf die Ansiedelung Züricherischer Kaufleuteim Venetianischen beziehe. Mein man erwiederte ihm, Italienbedürfe eben so sehr der Ausfuhr, als Zürich der Einfuhr.Frankreich und Oesterreich glaubten, in diesen Unterhandlungen«inen Versuch der Venetianer zu erkennen, einige Sicherheits-maßregeln gegen die Unternehmungen der Krieg führenden Mächteauf Venetianischem Gebiethe zu treffen. Der Französische Ge-sandte schilderte die Capitulation als ungünstig; allein seinerGegenwirkungen ungeachtet wurde am 12 Januar 1706 wiederein zwölfjähriges Bündniff, in Gegenwart vier BernerischerGesandten, zu Zürich beschworen. Noch weit größer wären dirSchwierigkeiten in Bünden, wo der Kaiser einigen Artikeln,Frankreich dem ganzen Vertrage entgegen wirkte. Die Einwen-dungen einiger Vorsteher, welche republikanisch hätten genanntwerden können, wenn diese Männer allen Verbindungen mit demAuslande sich entgegen gesetzt hätten, bezeichneten jetzt nur dieWerkzeuge eines andern fremden Einflusses. Endlich schloß auchdieses Land ein Bündniß auf zwanzig Jahre mit Venedig, und
1708, und mit einigen Verbesserungen 17-9 , 8. heraus. Das Buchenthält eine kurze Geschichte der Schweiz und eine geographisch-statistische Beschreibung der einzelnen Cankone und zugewandtenOrte; beyde sind oberflächlich und einseitig, der Styl und die Dar-stellung oft gesucht. Das Eis wird mit den härtesten Bergkcystallenverglichen, um den Schweizerischen Winter zu schildern; Unterwal«den sey von Schwyz nur in der Religion verschieden, u. dgl. m.