über den Rhein gegangen war, vereinigte er sich; allein statt,wie man gehofft hatte, das Französische Heer im untern Elsaß,dem die Allirten gegenüber standen, in Verwirrung zu bringen,wurde die eingedrungen? Heerschar schon am 26 August beyRummersheim durch den Französischen General du Bourg gänz-lich geschlagen und aufgelöst. Mercy und ein Theil der Flücht-linge retteten sich durch den Kanton Basel nach Rheinfelden;von der Stadt und einigen besetzten Pässen wies man sie zurück aufdie Straße, und nach Widerspenstigen wurde geschossen, Baselhatte Milizen zusammen gezogen und eilends die Tagsatzungbenachrichtigt. General Mercy nahm nun die Sache auf sich.Der Graf Trautmannsdorf suchte die Schuld auf England undHolland zu wälzen, durch deren Einfluß der Kurfürst von Han-nover den Oberbefehl über das Reichsheer erhalten habe; und ineinem Schreiben bediente sich der Kaiser des Ausdruckes: leidersey diesem das Commando übertragen worden. So verstehenauch die Größten die Kunst, eine Schuld von sich abzulehnenund die gefährdeten Schwächer» dafür büßen zu lassen. Um soviel wachsamer sollten daher die letztem seyn.
Große Entrüstung äußerten die katholischen Orte gegen Baselund Zürich, weil jenes nichts gethan und, den General Mercyauf dem Rückzüge hätte anhalten können, und ein Züricher die-sen beym Einmärsche begleitet habe. Von den Tagsatzungen imOttsber und November blieben sie weg. Einige Orte schickteneine Besatzung nach Basel, welche im November zurück gezogenund nur der Paß bey Aeugst besetzt gelassen wurde; doch gingenauch später noch kleine Gebiethsverletzungen vor. Der Franzö-sische Bothschafter, Graf du Luc, beschuldigte Basel einer un-würdigen Parteylichkeit. Schon im September standen eine Zeitlang Zooo Französische Reiter drohend in der Nähe der Stadt.Basels Gefalle im Elsaß wurden zurück gehalten. Sechs Jahrelang war die Zufuhr gesperrt, indeß sie von Deutschland, zwarnicht ohne Unterbrechungen, freygelasftn blieb. — Allgemeinwar damahls die Meinung verbreitet, Frankreich werde im Frieden