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Zweyter Band.
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Antheil, weil sie ihm den Titel „ souverainer Fürst vSn Neuen-burg und Vallengln" nicht geben wollten, den Frankreich nochnicht anerkannt Hatte. Als die Franzosen im Spätsahre 1713 überden Rhein gingen, Freyburg belagerten und die Waldstädte be-drohten , blieben die katholischen Orte von der Tagsatzung weg,welche sich über die Neutralität der Waldstädte berathschlagensollte, traten mit dem Französischen Bothschaster absonderlich zu-sammen Und erhielten von demselben einige rückständige Jahrgel-öer(*). Auf den ausländischen Kriegsdienst hatte der Toggen-burger-Krieg keinen Einfluß; denn kein Kanton rief seine Mieth-truppen zur eigenen Unterstützung zurück; theils erlaubte diesesdie Kürze der Zeit nicht, theils würde es für die V Orte schwieriggewesen seyn, die Ihrigen während des Krieges mit Bern zurückzu ziehen. Schon 1712 hatten die evangelischen Orte sich an ihreglaubensvcrwandten Mächte gewendet, um in den bevorstehendenFrieden aufgenommen zu werden. Dieß geschah 1715 in demUlrechter-Frieden durch Großbritannien mit Aufzählung der ein-zelnen Bundesglieder, wobey auch des Königs von Preußen alsFürsten von Neuenburg und Vallengin gedacht wurde. Die Nie-derlande und Frankreich schloffen die Eidsgenossen auch in ihreVerträge ein. Aber immer noch fühlten diese sehr empfindlichdie Folgen des Krieges, weil setzt von Schwaben her eine strengeEetreidesperre beobachtet wurde, und Frankreich die Zufuhr nachBasel hemmte. — Eine Folge des Friedens war 1714 die Ent-lassung der meisten Schweizerischen Truppen aus den Niederländi-schen Diensten. Bald fühlte der Kaiser, daß er Frankreich nichtzu widerstehen vermöge. Am 6 März 1714 wurde zu Rastadt

E) Dü Lüc empfand das Mißtrauen, welches Zürich auf dievon dem General Bürkli erhaltenen Nachrichten damahls gegen dieAbsichten Frankreichs merken ließ, fo hoch, daß er in einer, demStyle des Grafen von Traukmannsdorf ähnlichen Sprache, am 3Oetober an diesen Ort schrieb: kl «ultir» gü'un ctisrif krelon vienns