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Schon zu Anfange des Spanischen Erbfolgekrieges standen 36Schweizerische und vier Graubiindnerische Compagnien in Nie-derländischen Diensten, und diese Truppen wurden in der Folgenoch vermehrt, weil, wie du Luc in seiner Denkschrift selbst ein- !
gesteht, die Offiziere besser gehalten wurden und eines höher»
Vertrauens genossen, als in Frankreich. Gleichwohl widersetzte i
sich diese letztere Macht im October 1711 der Errichtung eines s
neuen Holländischen Regimentes durch den Obrist Dießbach von j
Freyburg, erklärte dieselbe als eine Verletzung des Bündnisses, >
und Freyburg ließ sich durch die Zurückhaltung des Salzes und l
die Hemmung der Einfuhr seiner Käse bewegen, die öffentliche i
Werbung zu verbiethen. l
Gleichwie die katholischen Orte den König von Frankreich als <
ihren Beschützer ansahen, so vertrauten die Reformirten auf die z
Seemächte und Preußen, und diese Anhänglichkeit vermehrte sich -
durch die Dienste, welche diese ihnen im Ryswicker-Frieden und ,
seither in allen wichtigen Angelegenheiten geleistet Hatten. Dieß l
entfernte sie noch mehr von Frankreich, und ebenso Frankreich von z
ihnen. Sie waren Anhänger des Kaisers, nur weil dieser der ?
Gegner Ludwigs XIV und der Allirte ihrer Befreundeten war; d
denn ihre Ergebenheit wurde beynahe immer nur durch Kälte und T
zurückstoßende Härte von Oesterreichischer Seite erwiedert. Dem d
angenommenen Systeme getreu, sich durch Frankreich nicht schreckenzu lassen, legte Bern beträchtliche Summen in England an, Z
schloß am 21 Juni 1712 durch den General St. Saphorin einen lc
Vereinigungsvertrag (erstes ä'uriior,) mit den Generalstaaten, si
und capitnlirte mit ihnen für zwey Regimenter. — Im April z
1713 schloß auch Graubünden, ungeachtet der Abmahnungen,welche der Papst an die Katholischen gelangen ließ, einen Ver-einigungs - und Schutzvertrag mit denselben. Der Krone Frank- «
reich leisteten dagegen während der Jahre 1712 und 1713 die A
Schweizer-Regimenter, welche größten Theils den katholischen . E
Orten zugehörten, wesentliche Dienste. An der Beglückwünschnng t
Friedrich Wilhelms I von Preußen nahmen diese letztem keinen ^