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Wachtmeister Felder von Kaiserstuhl/ der in das untere Amt ein-gedrungen war, zog sich nach Weil zurück, wo ex Verstärkungenerhielt, und die sieben Gemeinen, welche sich getrennt hatten,unterwarfen sich wieder dem Landrathe. Auf Nabholzens Mah-nung rückte am 15 der Aürichensche Befehlshaber ZZodmer nichtohne Widerspruch seines Feld-Kriegsrathes mit 2600 Mann zudessen Unterstützung gegen Weil vor; allein für die Verpflegungwar so schlecht gesorgt, daß der von Allem entblößte Nabholzauch diejenigen 100 Mann, welche zu ihm stießen, ernährenmußte. Die Züricher, welche, besser gerüstet, sich leicht derStadt Weil Hätten bemächtigen können, zogen sich nun wiederaus dem St. Gallischen zurück. Allein nichts desto weniger wardurch das Vorgegangene und die Vereinigung einer ihrer Ab-theilungen mit den Toggenburgern von ihrer Seite der Krieggegen den Abt begonnen. Durch diesen Rückzug sah sich Nabholzin der größten Gefahr, wich bis Gonzenbach zurück, hieltnur die Brücke bey Mühlau besetzt, und am 21 ließ sein Unter-befehlshaber, Eustach Ulrich, den er aus einem UeberreuterE)zum Major erhoben hatte, die Brücke von Draubach abbrennen,Als in den folgenden Tagen ein Angriff der Schwyzer ihn bedro-hte, besetzte er die Pässe an dem Hummelwalde, den er ver-hauen ließ, und auf Amböen. Einige Vertheidigungsmiitel,welche aber einen entschlossenen Feind nicht würden zurück ge-halten haben, verschafften ihm der auf den Bergen neugefalleneSchnee und in der Tiefe die angeschwollenen Bexgströme. DasSchicksal der muthlos gewordenen Toggenburger hing von seinerwachsamen Entschlossenheit ab; und eben so, wie früher, zeigteer jetzt, was ein Mann, den seine Obern sich überlassen, aus-zuführen und zu rechtfertigen vermag, wenn er in entscheidendenAugenblicken Muth mit Umsicht verbindet. Nicht weniger zeich-
G) So nennt man in der Schweiz die berittenen Staatsbe-dienten, welche einen Mantel mit den Farben des Cantons (dieStandesfarbs) tragen.