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Landeshauptmann HW. Andere Beamten mufften eine FreystSttebey den Siegern suchen. Der Abt hatte das Stift der StadtSt. Gallen übergeben; allein ungeachtet ihrer Gegenvorstellun-gen nahmen die Sieger am 26 von demselben Besitz. Beynaheohne Widerspruch unterwarf sich die ganze Landschaft, und lie-ferte die Waffen ab; nur widersetzte sich zuerst der Bezirk zwi-
schen Goßau und Buren. s
Ungerne wurde es gesehen, daß die Züricher sich der Kirchen §
zu ihrem Gottesdienste bedienten, sehr hingegen gebilligt, so s
oft die Berncr zu Rorschach den ihrigen unter freyem Himmel l
hielten. Am Z Juni mußte auch das Rheinthal Zürich und <
Bern huldigen. 5vo Toggenburger traten in Zürichs Sold und l
stießen zu der Abtheilung bey Riiti. Das Land und seine k
Vorsteher fingen an, sich als unabhängig zu betrachten, be- :
schwerten sich, daß die Züricher und Berner unangefragt über s
ihren Boden gegangen seyen, u. bergt. m. Johann Bolttnger §
und der Klssterverwalter zu Magdenau, Christoph Liebker, wur- r
den als Hochverräther enthauptet; der erstere, weil er, ungeach- t
tet der von ihm bekleideten Stellen eines Landrathes und Ap- ri
pellationSrichterS, sich an die Spitze der bewaffneten Partey des i
Abtes gegen den Landrath gestellt; der andere, weil er den h
Aufstand geleitet und mit der fürstlichen Commission Briefwechsel t
unterhalten habe. Noch einige wurden an Geld und auf an- e,
dere Art gestraft. L
Den obern See beobachtete Zürich durch bewaffnete Schiffe. st
Am 21 rückten die vereinigten Züricher und Berner von Die- v
tikon auf den Hasenberg vor. Den Heranziehenden stellte sich L
die 8oo Mann starke fünförtische Schar, indeß auch ein Theil h
der Züricher sich furchtsam bezeigte und zurückblieb, nur au- »
genblicklich auf der Berghohe, dann wieder bey Bellikon entge- ö
gen und eilte nach Mellingen; als aber von der andern Seite ri
7ooc> Berner sich näherten, die bey Dettikon stehenden 6oo Lu- "
zerner sich ohne Widerstand zurück zogen, und die 2 Kanonen, l
aus welchen die Artilleristen eine Zeit lang auf die Berner ge ^