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schössen Hatten, diesen in die Hände gefallen waren, zog sichein Theil der Besatzung von Mellingen nach Baden, ohne daßdie weit überlegenen Züricher und Berner, welche bereits in derNähe von Mellingen standen, Ließ zu hindern versuchten. Am22 ergab sich das Städtchen. Baden und Bremgarten schlu-gen hingegen die Aufforderungen ab. Beym Einrücken in diefreyen Aemter hatten die Berner die nächsten Dörfer beynaheganz verlassen gefunden, und dieß die Plünderung derselben be-fördert. Ihre Anführer forderten von den gegenüber stehendenLuzernern den freyen Durchzug und die Besetzung von Brem-garten ; allein mit Heftigkeit drangen die Vorsteher des freyenAmtes auf die Verweigerung dieses Begehrens, und verhießenden Luzernern, bey welchen die noch übrigen Walliser (denn200 davon waren bereits zurück gekehrt) und einige Hülfe ausZug und Unterwalden sich befand, ihre kräftige Unterstützung.Der katholische Kriegsrath schlug nun das Begehren der Ber-ner ab, und forderte dagegen die Neutralität der freyen Aem-ter. Am 26, dem Fronleichnamstage, frühe setzten sich die Ber-ner vom Kloster Gnadenthal her in Bewegung. Ungeachtetihnen die Nähe der Luzerner bekannt war und diese erklärthatten, sie werden sich finden lassen, ging der Bexnersche Vor-trab, mit zwey Dragoner-Compagnien an der Spitze, durcheinen engen Hohlweg in den Bremgartner-Wald hinein. DieAnführer des zwischen 4ooo und 5ooo Mann starken katholi-schen Heeres, welche nicht ohne Mühe ihre Leute aufzustellenvermochten, ließen sie bis an eine eingeschlossene Wiese fortziehen.Mein hier wurden sie von allen Seiten und hinter den Heckenhervor mit einem lebhaft«» Feuer empfangen; die Dragoner,welche sogleich einige ihrer Offiziere einbüßten, stürzten sich aufdie ihnen nachfolgende Infanterie und brachten diese in Unord-nung. Die Unerschrockenheit der Anführer und die gute Ord-nung der übrigen Mannschaft hinderte größere Folgen diesesUnfalles. Won verschiedenen Seiten drang man aufs neue inden Wald ein, wo lange weder von der Artillerie, noch von der