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Zweyter Band.
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Der Brigadier Pfyffer und der Oberst Flecke,istein von Luzern,der Oberst Crivelli aus Uri, eine beträchtliche Anzahl höhererund niederer Offiziere, Z Capuziner, 2 andere Geistliche undüber 24oo Gemeine wurden auf den Schlachtfeldern, im Wasserund im Schlamme todt gefunden (*); 4o Mann, einige Offiziere,ein Capuziner von Schwyz und Zoo Verwundete wurden wäh-rend der Schlacht, und nachher theils auf der Flucht, theils zuMuri noch einige hundert Verwundete gefangen gemacht. DieUeberwinder erbeuteten Z Kanonen von Luzern, i von Uri, 1 vonUnterwalden und 2 von Aug, 5 Munitions-Wagen, 5 Fahnen,von 3 andern, welche gerettet wurden, die Stangen, den Stiervon Uri, u. s. f., verloren aber auch eine Fahne. Au Diutikonhatten die Fiinförtischen geplündert und mehrere Personen getöd-tet, und nach der Schlacht plünderten die Berner Vilmergen,Dottikon und andere Orte. —> Hier sowohl als im Wädenswei-l«r-Berge waren die meisten fünförtischen Krieger mit der Flinteim Linken, dem Rosenkränze am rechten Arme ins Gefecht ge-gangen. Man fand auf vielen von ihnen Amulete und geschrie-bene Segenssprüche, welche sie vor Schuß und Stich bewahrensollten, oder die Zahl der Feinde enthielten, die jeder erschlagenwurde. So mißtrauisch war der gemeine Mann, daß mehr alsein Kanonier gelobtet wurde, wenn sein Schuß nicht traf; alleindie Niederlage brach den Uebermuth des großen Haufens so sehr,daß er wieder auf die Worte kräftiger Männer zu hören begann, undder Hauptmann Felder von Luzern auf dem Heimzuge seiner Umgebungzurufen konnte: „JhrKätzerä! Gönd! (geht) Stürmst jetzt." (**)

G) Von 420 Urnern kamen 127 nicht mehr nach Hause, und2 andere starben daselbst an ihren Wunden. (S. des Kanonierhaupt.Manns Carl Leon; Püntiners Beschreibung der Schlacht von Dii-mergen, die übrigens eben so possierlich, als an vielen Stellen einSeikrnstück zu manchen großsprecherischen Bulletins der neuern Zei-ten ist.)

<?'-) Siehe die durch vaterländischen Sinn und seltene Unpar-