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Die Ueberfälle bey Eins und der Angriff im Wädensweiler- so
Berge hatten bey Bern und Jürich die größte Erbitterung her- zu
vor gebracht. In derjenigen Sprache, welche die Regierungen te>
beynahe immer mit Wirkung führen, wenn sie ihre Sache und jhi
diejenige des Volkes als die nähmliche ansehen und sich in dessen S
Arme werfen, erzählte Bern durch eine gedruckte Kundmachung sch
am 2-l den Seinigen aus dem angenommenen politischen Gesichts- ha
punkte zuerst die Veranlassung des Krieges, dann das Wesent- eir
liehe der bisherigen Unterhandlungen, demnach wie man die Gren-zen der V Orte bisher geschont, wie die Gesandten von Luzern wr
und Uri vor Gottes Angesicht ihre friedlichen Gesinnungen be- sell
theuert; dennoch sey bey Eins der Ueberfall gemacht und in das erk
Gebieth von Bern eingedrungen worden. Man sey genöthigt, nn
diese Treulosigkeit und das verrätherische Verfahren jedermann zu
bekannt zu machen. Man zweifle nicht, daß Alle sich tapfer be- D>
nehmen werden; betheure vor Gott, daß man an dem Unheile, der
welches noch entstehen könnte, keine Schuld trage; den treulosen W
Ursächern werde man die Verantivortung überlassen. Unterdessen ant
setzten die Unparteyischen ihre Bemühungen fort, und am 2Z zu
schrieb der Französische Bothschaster an Jürich und Bern, sie sol- die
len sich nicht wundern, daß er und die Unparteyischen auf die Im
HI Orte nicht viel vermögen. CS sey die Frage, ob es nicht der
besser wäre, die Empfindlichkeit zu unterdrücken, als die ganze Kl,
Eidsgenossenschast in die Gefahr eines gänzlichen Unterganges zusetzen, wenn endlich Alle in den Krieg verwickelt würden. Sie tZ
sollen den Westphälischen Frieden nicht als ihre Schutzwehr an- daß
sehen; denn dazu bedürfe man einer großen Macht; und wo sollte Cü
diese herkomme», wenn man sich durch fortdauernde Zwietracht den
schwäche! Jürich und Bern können die Katholischen überwinden; Im
allein Schwyz, Unterwalöen und Zug seyen einig, einen gro- ter
ßen Potentaten anzurufen und einen Gesandten nach Wien zu beri
--—-—------ abz
reylichkeit sich auszeichnende Schilderung dieses Krieges durch den AM
Rnthsherrn Fr. Jos, Meper von Schauensee. Hslvetia 1827. 1 . ?. iZm Fei