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beobachtet und das eingerückte KriegSvolk ohne Belästigung.derEinwohner aus den fürstlichen Einkünften unterhalten wurde.Zwey Intendanten von Zürich und Bern besorgten die Verwal-tung; allein ungeachtet deö Aarauer-Friedens machte die Weige-rung des Abtes das Verhältniß Zürichs und Berns noch sehrschwierig, und sie sahen sich veranlaßt, ihre Truppen in deralten Landschaft des Abtes zu vermehren, indeß man in andernGegenden aus dem Felde zog, und nur noch in einigen Städtender eroberten Herrschaften Besatzungen hielt, von denen diejenigezu Bremgarten zuletzt, 1717, zurück gezogen wurde.
Schon am 8 August hatten Zürich und Bern den UntervogtBeat Anton Schnorf, der auf ihre Vorladungen ausgeblieben war,öffentlich vogelfrey erklärt und auf seine Einbringung einen Preisgesetzt; allein Schnorf fuhr fort, auf dem Reichstage die St. Gal-lischen Angelegenheiten zu bewrgen, wurde am 20 September vomKaiser seines Schutzes versichert und 171Z zu dessen Regiments-rathe ernannt. —> Den Abt hatten die neutralen Orte aufgefordert,die auf den 11 September nach Baden angesetzte eidsgenöffischeConferenz besuchen zu lassen. Zuerst wollten seine Gesandten ohnekaiserliche Genehmigung zu nichts Hand biethen. sondern sie ver-langten kurzweg die Herstellung des Fürsten. Nachher bequemtensie sich zu Unterhandlungen. Man schlug ihnen vor, der Abtmöchte entweder für das Toggenburg eine Geldsumme, oder jenesechs Artikel von 1707 annehmen, und gegen eine Entschädigungan Geld in der Gegend von St. Gallen eine Strecke Landes ab-treten, auf deren Erwerbung die Stadt, von den äußern Rhodenunterstützt, einen großen Werth legte, weil sie dadurch eine Ver-bindung mit Appenzell würde erhalten haben; allein bald brachder Abt die Unterhandlungen ab. — Schnell gingen hingegen dieVerhandlungen der Cantone zu Ende, während deren Zürich undBern ihre Besatzung aus der Stadt Baden hinweg gezogen hatten.Die Gesandten der VII Orte, welche den Krieg geführt hatten,die von Glarus, wegen ihres Antheiles an allen Deutschen gemei-nen Herrschaften und an Rappersweil, und die von Appenzell,