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zu gelinde schienen, Been hingegen mit mehr Nachgiebigkeit denFrieden suchte. Am 24 März wurde ein Vertrag auf Natificationunterschrieben, von Zürich und Bern genehmigt; allein der Abtversagte seine Unterschrift, weil der am 6 März zwischen demKaiser und Frankreich zu Rästadt geschlossene Friede ihn mitgroßen Hoffnungen erfüllt hatte, diese beyden Mächte werdensich gänzlich einverstetzen und ihn mit durchgreifenden Maßregelnunterstützen. Aus den V Orten wurde er in seinem Systemebestärkt, weil man daselbst hoffte, durch diese Weigerung und dieDazwischenkunft der großem Mächte auch die eigenen Verhältnissezu verbessern und eine Milderung des Aarauer-Friedens herbeyzu führen. Der Papst, welcher schon am 28 September 1713dem Abte für die Verwerfung der damahligen Friedensvorschlägesein Lob ertheilt hatte, sprach seine Mißbilligung des Rorschacher-Wertrages in den stärksten Ausdrücken aus, und verglich denselbeneinem Werke der Hölle, so daß der fünfundachtzigsährige Unter-händler des Abtes cxeommunicirt zu werden befürchtete. B. A.Schnorf, den der Abt an den Kaiser gesandt Hakte, erhielt vondemselben eine Audienz, und ungeachtet der Bemühungen desHolländischen Residenten, den auch der Prinz Eugen unterstützte,erklärte der Kaiser am 6 Juni dem Abte seine Mißbilligung desVertrages. Am ZO Juni erschien aus Schnorss Feder eine Druck-schrift: „Warum sugusu'ssimo impsrarore incoonulco der Ror-schacher-Vertrag nicht angenommen werden könne." Die beydenOrte ließen dieselbe nicht unbeantwortet, und noch ein Mahl ent-gegnete der Abt. — Der Kaiser hatte die Reichs-Commission,welche nach Baden-Durlachs Ablehnung auf Pfalz und Würtem-berg war beschränkt worden, aufgefordert, ihre Geschäfte zu be-ginnen; allein als Zürich und Bern die Vermittelung wieder ab-lehnten, legte die Commission ihren Auftrag zu Handen des Reichsab. Die beyden Orte glaubten, den' Abt durch eingreifendereMaßregeln zur Nachgiebigkeit bewegen zu können. Start derIntendanten, deren Zahl man von zwey auf vier vermehrt hatte,bestellten sie im, Februar 1745 zwey Landvögte, den einen im